Straßenbau Klagenfurt
Pläne für die Jesserniggstraße werden überarbeitet

Lokalaugenschein in der Jesserniggstraße: Claus Dieter Nunner, Reinhold Glantschnig, Georg Hummitzsch, Christian Scheider, Frank Frey.
Der Lokalaugenschein fand noch vor den Corona-Ausgangsbeschränkungen und Abstands-Reglungen statt!!!
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  • Lokalaugenschein in der Jesserniggstraße: Claus Dieter Nunner, Reinhold Glantschnig, Georg Hummitzsch, Christian Scheider, Frank Frey.
    Der Lokalaugenschein fand noch vor den Corona-Ausgangsbeschränkungen und Abstands-Reglungen statt!!!
  • Foto: Lehner
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Die Pläne für die Neugestaltung und Sanierung der Jesserniggstraße werden überarbeitet.

KLAGENFURT (chl). Unverständnis bei Straßenbau- und Verkehrs-Stadtrat Christian Scheider rief eine Glosse von WOCHE-Kolumnistin Ilse Gerhardt hervor (vom 11. März), in der sie darüber schrieb, dass in der Jesserniggstraße im Rahmen der bevorstehenden Straßensanierung 40 Bäume gefällt würden und dies, ohne dass Umwelt- und Stadtgarten-Referent Stadtrat Frank Frey davon weiß. Scheider lud daraufhin die WOCHE sowie Stadtgärtner Reinhold Glantschnig, Straßenplaner Georg Hummitzsch und Frey zum Lokalaugenschein.
Hummitzsch arbeitet in Scheiders Abteilung Straßenbau und Verkehr und ist zuständig für Verkehrs- und Straßenplanung, Glantschnig in Freys Stadtgarten-Abteilung und ist „Arbeitsbereichsleiter Baum“.

Neue Straßenoberfläche

Hummitzsch schickt beim Lokalaugenschein voraus: „Die Jesserniggstraße ist in den vergangenen Jahren mehrmals aufgegraben worden, da beispielsweise die Fernwärme verlegt wurde. Nach Abschluss dieser Arbeiten hat man sich dazu entschlossen, die Oberfläche komplett zu sanieren und neu zu gestalten. Auf fachlicher Ebene sind die Planungen in enger Zusammenarbeit mit dem Stadtgartenamt abgestimmt worden, vor allem unter Berücksichtigung der Allee.“

Von 113 auf 126

Scheider nennt die genauen Baum-Zahlen des Planes. Derzeitiger Bestand: 113 Bäume, davon 22 beschädigt; 18 Bäume werden entfernt, da sie auf einem mangelhaften Standort wachsen bzw. weil es die Neugestaltung der Straße verlangt. Nach der Sanierung besteht die Allee aus 126 Bäumen, da 53 neu gepflanzt werden.

Anregungen berücksichtigt

Der Baumverantwortliche Glantschnig bestätigt, dass die 22 kranken Bäume keine dauerhafte Lebenserwartung mehr aufweisen, sowie, dass für die Bäume auf mangelhaftem Standort keine Möglichkeit auf normalen Weiterwuchs besteht. Nachgepflanzt wird „eine Baumart, die der Klimaveränderung und dem Standort entsprechend optimalen Wuchs verspricht. Der Stammumfang der neuen Gehölze wird 20 bis 25 Zentimeter betragen.“
Grundstückseigentümer seien von den Planungen informiert und auch eingeladen gewesen, Einsicht zu nehmen und Anregungen zu geben, was laut Hummitzsch gut angenommen wurde.

Überarbeitung der Pläne

Auf Antrag von Stadtrat Frey wurde der Beschluss des Bauloses Jesserniggstraße Anfang März von der Stadtsenats-Tagesordnung genommen. Frey: „Ich kannte die konkreten Pläne nicht, daher habe ich um Verschiebung gebeten.“ Schon kurz darauf gab es eine gemeinsame Begehung aller Beteiligten und es wurde der Entschluss gefällt, die Planungen nachzuschärfen. Frey: „Es sind Bäume dabei, die dringend gefällt werden müssen, weil sie innen morsch oder hohl sind und eine Sicherheitsgefährdung darstellen. Aber vielleicht kann man durch ein Überarbeiten des Planes Bäume retten, die den Bauarbeiten weichen müssten.“

Chance auf Verlängerung des Radweges

Mit der Überarbeitung der Pläne besteht für Frey zudem die Chance, den vorhandenen Radweg, der vom Ring bis zur Siriusstraße reicht, zu verlängern.
Einig sind sich Scheider und Frey, dass Bäume ganz allgemein nach Möglichkeit zu retten sind, aber auch, dass die Kommunikation in Sachen Jesserniggstraße nicht optimal verlaufen ist. Scheider: „Da bei diesem Projekt die Abteilungen Straßenbau und Stadtgarten sehr eng kooperiert haben, bin ich davon ausgegangen, dass der Kollege Frey durch seine Abteilung informiert gewesen sei.“

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