Corona-bedingtes E-Learning
Schüler zufrieden mit E-Learning

Schülerin Marie Murnig beim e-Learning in den eigenen vier Wänden.
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  • Schülerin Marie Murnig beim e-Learning in den eigenen vier Wänden.
  • Foto: Sabine Murnig
  • hochgeladen von Mario Kernle

Aufgrund der Corona-Virus-Gefahr findet der Unterricht nicht mehr im Klassenzimmer, sondern in den eigenen vier Wänden statt. Doch klappt „Distance Learning“ und E-Learning auch in der Praxis? Die erste Schulwoche im eigenen Zimmer ist um, die ersten Erfahrungsberichte sind äußerst positiv.

KLAGENFURT. Seit Montag geht die zwölfjährige Klagenfurterin Marie Murnig einen anderen Weg in die Schule, nämlich den übers Internet. In der Zeit vor der Corona-Krise besuchte sie die dritte Klasse im Bischöflichen Realgymnasium St. Ursula in Klagenfurt, jetzt klappt sie einfach ihren Laptop auf und lernt los. Über die Plattform "Moodle" hat sie Zugang zu Übungen, Aufgaben, Lernstoff und Medien. Alles ist nach Fächern gegliedert und wird von den jeweiligen Lehrern verwaltet und betreut.
Klar arbeiten auch die Lehrer im Home-Office und helfen ihren Schülern rasch und so gut wie möglich. "Ich habe die erledigte Aufgabe hochgeladen, und die Lehrerin hat sofort geantwortet. Das funktioniert super!", berichtet Marie. Was auch die Frau Mama, selbst Lehrerin, bestätigt.
Mutter Sabine Murnig unterrichtet an zwei Volksschulen im Bezirk Klagenfurt-Land. Sie berichtet, dass an den Volksschulen E-Learning zwar ein Thema ist, man sich aber dennoch eher auf Übungen auf klassischem Papier geeinigt hat.

Verschiedene Lernplattformen

Während dem WOCHE-Interview über Skype wechseln wir in den Nebenraum. Dort sitzt Maries Schwester Sophie ebenfalls vor dem Computer. Die 17-jährige Schülerin der Höheren Lehranstalt für Wirtschaft und Mode (Wimo) in Klagenfurt lernt gerade Englisch. Ihre Schule setzt beim E-Learning auf eine andere Plattform: Microsoft Teams. Sie bekommt ihre Arbeitsaufgaben auch über E-Mail übermittelt. Das zeigt, dass die Schulen unterschiedliche Online-Lösungen beim "Distance Learning" nutzen.

Mehr zu tun als in der Schule

"In der Schule hätten wir nie so viel getan, wir haben ganz schön viele Aufgaben bekommen", fasst die Oberstufen-Schülerin Sophie das Arbeitspensum zusammen und sieht das gar nicht negativ. Sie findet die neue Art des "Schulegehens" auf jeden Fall entspannter. "Man kann sich den Schultag selbst einteilen, man ist selbstständig", betont Sophie, und ihre jüngere Schwester Marie stimmt ihr zu.
Der virtuelle WOCHE-Lokalaugenschein legt den Eindruck nahe, dass E-Learning auch in der Praxis funktioniert und positiv aufgenommen wird. Das lässt Optimismus für die kommenden Wochen aufkommen, denn wie lange die Schulschließungen andauern, ist noch ungewiss.

Autor:

Mario Kernle aus Klagenfurt

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