So gelingt der Start ins neue Schuljahr

Nach den Sommerferien fällt vielen Schülern eine Umstellung auf die Schule schwer
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  • hochgeladen von Anna Zoltan

KLAGENFURT. Am 11. September beginnt für die Klagenfurter Schüler wieder die Schulzeit. Wie man nach neun Wochen Ferien einen erfolgreichen Start in die Schulzeit garantiert, hat uns Schulpsychologin Christina Zankl erklärt.

Langsam auf die Schule vorbereiten

In den letzten Ferienwochen sollte damit begonnen werden, die Kinder auf die Schulzeit vorzubereiten. Die Kinder sollten früher ins Bett gehen und früher aufstehen. Weiters ist es wichtig, zusammen mit den Kindern einen Arbeitsplatz zu gestalten und Schulsachen zu besorgen. Eltern sollten zusammen mit ihren Kindern reflektieren, wie das letzte Schuljahr war und an Verbesserungen arbeiten. "Kinder sollen sich trotzdem in den Ferien erholen und mit einem freien Kopf in das Jahr starten", sagt Schulpsychologin Christina Zankl.

Kinder für die Schule motivieren

Mit Kindern, die unmotiviert für die Schule sind, sollte man Schwierigkeiten besprechen, mit denen sie während der Schulzeit konfrontiert wurden. "Grundsätzlich freuen sich Kinder in der ersten Schulstufe oder bei einem Schulwechsel auf die neue Situation", weiß Schulpsychologin Christina Zankl.

Umstellung für die ganze Familie

Auch Eltern fällt es oft schwer, in den gewohnten Rhythmus während der Schulzeit zu finden. "Es ist eine Umstellung für die ganze Familie, auf die man sich am besten so früh wie möglich vorbereitet", so Zankl. Um sich auf den Tagesrhythmus einzustimmen, sollte vorab der Weg in die Schule, das Aufstehen und die Arbeitsmaterialien geplant werden.

Früh genug auf Nachprüfungen vorbereiten

Falls für Schüler im Herbst Nachprüfungen anstehen, sollte man zu Beginn der Ferienzeit bereits mit einer Planung beginnen. "Auch wenn Nachprüfungen anstehen, sollte dem Kind genügend Zeit zur Entspannung und Erholung gegeben werden", bestätigt Christina Zankl.
Deshalb ist eine Einteilung der Lernunterlagen essenziell. Wenn Eltern merken, dass ihr Kind mit den Situation des Lernens für eine Nachprüfung alleine überfordert ist, können Angebote wie Lerngruppen oder Nachhilfe genutzt werden. Und wenn eine Nachprüfung negativ ausfällt, kann man dies laut Expertin lediglich als "Chance ansehen neue Dinge zu lernen, niemals als Niederlage".

Zur Sache: 5 Tipps für einen erfolgreichen Start

- Elternteile sollten Interesse an der Schule und neuen Fächern zeigen.
- Ein Arbeitsplatz hilft sich auf die Schule zu konzentrieren.
- Der Tagesrythmus sollte vorab gestaltet werden.
- Eltern sollten überhöhte Erwartungen und Druck vermeiden.
- Eltern sollten ihre Kinder wissen lassen, dass Schule wichtig, aber nicht alles ist.

Nach den Sommerferien fällt vielen Schülern eine Umstellung auf die Schule schwer
Christina Zankl ist Schulpsychologin und Bildungsberaterin für den Kärntner Landesschulrat

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