"Speed-Ausstellung" von Walter Tomaschitz & Elisabeth Vauti

28Bilder

Klagenfurt, 27. Jan. 2012
Uni Klagenfurt / Raum der Begegnung (ehemaliges IQ)

Eine der schnellsten & kürzesten Ausstellungen fand beim Wintersemester-Abschlussfest der Philosophie an der Uni Klagenfurt statt.
Für ästhetische Anreize sorgten Bilder von Walter Tomaschitz und Elisabeth Vauti.
Ein weiteres Highlight, der von der Studienvertretung organisierten Veranstaltung, war die Büchertombola (jedes Los gewann ein mit philosophischen Werken gefülltes Plastiksackerl). Die Bücher wurden von Angehörigen des Instituts gespendet, der Erlös geht an den Verein Aspis (http://aspis.uni-klu.ac.at/)

Nächster Termin: Sommerfest am Freitag der letzten Woche in der noch Lehrveranstaltungen sind

unter den Gästen:
Univ.-Prof.ao.Univ.-Prof. Dr. Hubert Lengauer (Vizerektor für Internationale Beziehungen und Lehre), Ass.-Prof. Dr. Ernst Kotzmann (Vorsitzender des Betriebsrates für das wissenschaftliche Universitätspersonal), Univ.-Prof. ao.Univ.-Prof. Dr. Josef Mitterer (Institutsvorstand des Instituts für Philosophie), Mag. Lydia Zellacher (desig. Direktorin der Universitätsbibliothek Klagenfurt)

Walter Tomaschitz
Der Widerstreit

"Ich habe dich nach meinem Bild und Gleichnis geschaffen". Das Fräulein Mutter aber meint, es soll kein Bastard werden. "Du bist mein Abbild, in dem Maße, in dem der Glanz der Liebe in dir erstrahlt". Ohne zu zögern und angetrieben von der Überzeugung, dass es keine Hindernisse geben würde, zerbeißt sie ihre Frucht. Gleichzeitig war sie erfüllt von einem Gefühl des Betroffenseins, wobei aber weder Hoffnung noch Furcht eine Rolle spielte.
KÜNSTLERISCHE INTENTION
Die Betroffenheit des Individuums ist mein Thema und ich denke, jeder ist ein Betroffener. Mit meiner Arbeit unterwerfe ich eine opportune Gegebenheit dem Diktat einer Absicht, und den Fotoapparat verwende ich als Werkzeug, mit dem mir das Benennen einer Befremdung möglich wird. Wenn ich fotografiere! Analysiere ich! Greife ich ein! Extrahiere ich! Ersetze ich! Konserviere ich! Dabei die Vielfalt von Grenzen erkunden, erkennen, respektieren, aber auch überschreiten, nenne ich einen wesentlichen Antrieb des Künstlers. Das bloße Abbild empfinde ich als Enttäuschung.
WERDEGANG
1951 in Klagenfurt geboren. Zwischenzeitlich berufstätig. Mitglied der Berufsvereinigung Bildender Künstler Österreichs. Autodidakt. Arbeitet und lebt in Tainach. Seit 1969 Ausstellungen und Veröffentlichungen in den Techniken: Zeichnung, Grafik, Malerei und Fotografie.
walter.tomaschitz@tainacher.at
http://www.tainacher.at

Elisabeth Vauti
Die Menschen-Henne

Sie lebt in einer Welt in der sie konditioniert wird zu gebären. Sie wird nicht verhindern, dass ihren Kindern die Köpfe abgebissen werden. Triebe beherrschen sie. Es entspricht ihrer Art.
Getragen von einer unbändigen Schaffenslust und vom Glauben an mich selbst, ist mein Leben ein ständiger Dialog mit meiner künstlerischen Arbeit, über die sich mein kritisches Weltbild artikuliert. Dieses Bewusstsein ist meine Realität, so wie ich immer wieder an Menschen gerate, die rohe, leere Körper sind.
Diese Lebensform nenne ich Hennen. Solche Hennen existieren als bloße Substanz, der jedes Wissen und Gefühl fehlt. Ihr Wesen ist die Folge andauernder Verweigerung und ihr Gefühlstod erklärt sich aus ihrer allgegenwärtigen Verständnislosigkeit. Jede Henne wird ihr Erbe antreten und ebenso wie ihre Nachkommen die unausweichliche Bürde tragen.
WERDEGANG
Ich wurde 1989 geboren.
Als Sechsjährige - erste Wahrnehmung meiner künstlerischen Energie
Als Sechzehnjährige - auf Arno Holz gestoßen
Auf die Theorie eines "Konsequenten Naturalismus"
Und damit auf die Formel: "Kunst = Natur x"
Mitglied der Berufsvereinigung Bildender Künstler Österreichs
Derzeit studiere ich Philosophie an der Alpe-Adria-Universität Klagenfurt
Arbeite als Autodidakt und lebe in Völkermarkt
KÜNSTLERISCHE INTENTION
Mein Kunstbewusstsein ist mir zu einer Selbstverständlichkeit geworden, zu einem Teil meiner Persönlichkeit, zu einem sich stets ergänzenden Ist-Zustand. Ich bin von Kindheit an initialisiert. Meine Aufgabe ist, das x aus der Formel "Kunst = Natur x" möglichst klein zu halten und dabei trotzdem meine eigene Handschrift zu entwickeln.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen