Streiche haben am 1. April das Sagen

(ka, mk). „April, April!“ Seit dem 17. Jahrhundert schickt man Freunde, Familie, Nachbarn und Arbeitskollegen in den April. Die WOCHE hat bei Klagenfurter Promis nachgefragt, ob sie am 1. April zum Scherzen aufgelegt sind und dabei wurde auch so manch außergewöhnlicher Streich ausgeplaudert.

James Bond Filmcasting
Dass Grünen-Politiker Rolf Holub immer für ein Späßchen gut ist, ist längst bekannt. Immerhin stand das Multitalent selbst schon oft auf der Kabarettbühne. Nicht wunderlich ist daher, dass Holub auch am 1. April gerne mal einen Streich spielt und er erzählt auch gleich, was er sich schon alles geleistet hat: „Einmal gab ich vor, ein Casting für einen James Bond-Film zu organisieren, was natürlich nicht stimmte. Aber viele Leute glaubten es und machten sich auf den Weg zum Casting, um eine Rolle im Film zu ergattern.“ Auch ein anderes Mal bewies Holub Kreativität: „Ich gab bekannt, dass man ab sofort am Wörthersee in Reifnitz Delfine füttern kann“, schmunzelt Holub selbst.
„Was die zahlreichen Besucher nicht bedachten, war, dass es selbstverständlich keine Delfine im Süßwasser gibt“, ergänzt der Musiker, der darauf wert legt, dass man 1. April-Scherze nicht zu ernst nehmen darf, solange man niemandem schadet: „Man muss über sich selbst lachen können.“

Skurrile Bestellung
Mr. Morgenshow Mike Diwald wurde als kleiner Bub von seinem Großvater an der Nase herumgeführt: „Mein Vorarlberger Großvater schickte mich zum Bäcker um zwei Kilo ,Hau mi blau‘ zu besorgen. Ich sagte der Verkäuferin, dass ich gerne ,Hau mi blau‘ hätte und sie musste lachen und sagte, dass mich mein Opi wohl in den April geschickt habe“, erinnert sich der ORF-Moderator, der zugibt, die Bäckerei mit hochrotem Kopf verlassen zu haben.

Kinderstreiche am 1. April
Auch Schleppe-Braumeister Friedl Koren findet den 1. April selbstverständlich lustig, obwohl er selbst noch nie jemanden in den April geschickt hat.
Künstler Manfred Bockelmann erzählt, dass er als Kind immer gerne einen Scherz am 1. April machte. „Mittlerweile mache ich keine Streiche mehr, weil ich meist vergesse!“, scherzt der Bruder von Udo Jürgens.
Josef Köpplinger, Intendant des Stadttheaters Klagenfurt, war als Kind ein Fan der Aprilscherze. Heute muss er über so manchen Streich, den seine Mitarbeiter auch während des Jahres aushecken, lachen.

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