Um die Promis muss "gebaggert" werden

Zum EM-Vorab-Gespräch getroffen: Hannes Jagerhofer & Redakteurin Katja Auer
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Beach-EM statt Grand Slam, doch wenig VIP-Anmeldungen machen Eventer zu schaffen.

OSTBUCHT (ka). In sechs Wochen, von 29. Juli bis 4. August, verwandelt sich Klagenfurt – das "Capital of Beach Volleyball" – wieder in die größte Sandkiste Österreichs. Eventprofi und Veranstalter Hannes Jagerhofer gelang es sogar die diesjährige Europameisterschaft im Beach Volleyball an Land zu ziehen. Der Grand Slam macht somit ein Jahr Pause.

Eingeschüchterte VIPs
Doch ganz unbeschwert kann sich Jagerhofer nicht auf das heißeste Event des Jahres freuen, denn immer mehr VIPs pfeifen auf die Sandkiste in der Ostbucht, muss Jagerhofer, der seit 18 Jahren den Grand Slam ausrichtet, zugeben. "Der Hype ums Turnier ist zwar noch immer ungebrochen, doch es wird zunehmend schwieriger Prominente dafür zu gewinnen."
Wenig Promi-Anmeldungen
Noch freuen sich die Promis zwar über die Einladung zum beliebten Wochenende, doch: "niemand will die Compliane Regeln brechen." Nahezu alle Gäste hätten bereits großen Respekt vor Problemen durch die sogenannte illegale Geschenksannahme bzw. Gefälligkeiten.
Für 1.600 VIPs pro Tag ist Platz, doch "die Stimmung der vergangenen Wochen war wenig einladend und somit blieben auch die vielen Anmeldungen der Promis aus. Wir hoffen, dass diese jetzt nachkommen und dass wir den VIP-Bereich auch tatsächlich voll bekommen", bangt Mr. Beach Jagerhofer.

Mehr Anmeldungen
Erfreulich ist jedoch die Zunahme der Anmeldungen für die begehrten Boardingpässe. "Heuer sind es 20 Prozent mehr Anmeldungen", spricht Jagerhofer.

Teurer Spaß
Die Ausrichtung einer Europameisterschaft reißt ein Loch in das Beach-Börserl, schon alleine aufgrund der höheren Lizenzrechte für die Ausrichtung einer EM. Das macht Jagerhofer doch etwas zu schaffen. In Summe kostet die Veranstaltung heuer 3,8 Millionen Euro – für nicht mal eine Woche eine stattliche Summe.

Ordentliches Minus
Im vergangenen Jahr und heuer bleibt am Ende des Wochenendes nur ein saftiges Minus unterm Strich, bestätigt Jagerhofer: "2012 und auch heuer werden wir ein schweres Minus machen. Die nächsten zwei, drei Jahre werden wir sicherlich kämpfen müssen. Wir hatten Gott sei Dank aber in den fast 20 Jahren auch Phasen, wo wir Geld gemacht haben."

Geistliche Unterstützung?

Und über welchen Gast bei der Beach-Europameisterschaft würde sich Jagerhofer am meisten freuen: "Ich habe Bischof Alois Schwarz eingeladen und würde mich sehr freuen, wenn er kommt."

Zum EM-Vorab-Gespräch getroffen: Hannes Jagerhofer & Redakteurin Katja Auer
Hannes Jagerhofer
Autor:

Katja Kogler aus St. Veit

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