„Väterchen Frost“ setzt Klagenfurts Straßen zu

So sehr man sich über die warmen Sonnenstrahlen freut, umso unangenehmer sind die Rumpelpisten durch Klagenfurt. Väterchen Frost hat nämlich den Straßen ordentlich zugesetzt.

1,4 Millionen für Sanierung
Ob das 1,4 Millionen Euro hohe Budget, das für Instandhaltungen der Straßen vorgesehen ist, reichen wird, ist noch unklar – es könnte allerdings knapp werden, wie Verkehrsstadtrat Peter Steinkellner mitteilt: „Die heurige Witterung wird leider noch viel mehr Schäden verursachen. Die großen Temperaturunterschiede haben den Straßen stark zugesetzt. Ich befürchte, dass die 1,4 Millionen Euro für 2012 sehr knapp bemessen sind.“

Schon viele Beschwerden
In den Vorjahren rollte erst einige Wochen später die Flut an Beschwerden über Schlaglöcher, Risse und Co. bei Ombudsmann Michael Apoloner an, heuer erfolge dies wesentlich früher. „Bis zu 20 Anrufe sind täglich zu verzeichnen und das ist erst der Beginn“, so Apoloner.
Klagenfurt ist in vier Bauzonen unterteilt und je nachdem, wo sich das zu reparierende Straßenstück befindet, wird der Instandhaltetrupp des Magistrats mit einem Bereichsleiter losgeschickt, um die Straßen zu reparieren. In den Vorjahren startete erst um die Osterzeit die große „Flickerei“ der Straßen.

Toleranz gefordert
Ganz besonders tolerant müssen Autofahrer derzeit beim Durchfahren der Krassnigstraße beim Klinikum sein. Auch im Bereich des Südrings gibt es „Rumpelstraßenstücke“ und die Magistratsmitarbeiter werden wohl oder übel ausrücken müssen.

Katja Juliane Auer
Foto: Hude

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