WOCHE Spielplatz-Check: Im Graben arbeitet man an besserem Ruf

Die Spielplätze sauber zu halten erfordert viel Arbeit durch die Mitarbeiter der Stadt; hier gerade bei der Arbeit im Stadtgraben. Kontrolliert wird auch durch das Ordnungsamt
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  • Foto: Kaufmann
  • hochgeladen von Verena Polzer

KLAGENFURT (mk). Er hat nicht den besten Ruf: Alkoholexzesse von Jugendlichen, Drogenkonsum und Vandalismus - das sind einige Mankos, die dem Spielplatz im Stadtgraben zugeordnet werden. In den vergangenen Jahren hat sich das Bild aber geändert. Versteckte Plätze für den Konsum von Alkohol und illegalen Drogen sind weitgehend verschwunden. Dennoch: Auf diesem Spielplatz sind die Stützen für das Klettergerüst aus Stahl. Einige Vorfälle belegen, sie würden sonst angesägt oder sogar angezündet werden.

Der Plan der Stadt

Der zuständige Stadtrat Frank Frey hat einen genauen Plan: "Wir wollen auf den Spielplätzen aus Gründen der Sicherheit für die Kinder gewisse mögliche Verstecke vermeiden und eine Einsehbarkeit gewähren." Seitens der Stadt wurde deshalb so manchem Busch oder Baum der Garaus gemacht.
Auch die Kontrolle der Spielplätze spielt eine große Rolle. Frey dazu: "Das Ordnungsamt ist natürlich vor Ort, es finden ständige Kontrollen statt."

Sauberkeit top

Zudem geben die Mitarbeiter der Stadt Klagenfurt augenscheinlich ihr Bestes, den Spielplatz im Stadtgraben sauber zu halten: Jedes kleinste Stück Müll wird beseitigt, davon hat sich die WOCHE selbst überzeugen können. Auch die vorhandenen Geräte des Spielplatzes – Rutsche, zwei Schaukeln, zum Klettern eine kleine Boulderwand und Seile – sind in sehr guten Zustand. Lediglich einige Beschmierungen durch Vandalen trüben den Gesamteindruck, ansonsten wirkt der Spielplatz sehr sauber. Mülleimer sind auch vorhanden, genauso wie Sitzbänke.

Achtung bei Springbrunnen

Negativ aufgefallen ist ein Springbrunnen, der vor dem Trinkbrunnen nahe von Kletterturm und Schaukel liegt: Einen Sockel oder eine Brüstung gibt es nicht. Für ein Kleinkind könnte dies in einem unbeobachteten Moment zum Verhängnis werden.
Positiv hingegen: Die Straße ist recht weit entfernt. Allerdings handelt es sich um den Villacher-Ring, der meist äußerst stark befahren ist. Für unbeaufsichtigte Kinder ist der Ring leicht über eine Treppe zu erreichen.

Schlechte Erreichbarkeit

Ein weiteres Kriterium im Spielplatz-Check ist die Erreichbarkeit. Der Spielplatz im Stadtgraben schneidet hier eher schlecht ab. In der Nähe des Spielplatzes rund um den Villacher Ring gibt es so gut wie keine Parkplätze. Jene, die es gibt, liegen in der Kurzparkzone. Das ist aber ein Problem, das auch die Mitarbeiter der Stadt ansprechen: "Wir fahren wegen der Wartung jeden Spielplatz ab, aber fast nirgends gibt es Parkplätze." Das wurde auch bei den bisherigen WOCHE-Checks deutlich; andere Spielplätze verfügen ebenfalls über wenige Parkplätze.

Die Testkriterien im Überblick

Sicherheit: Einsehbarkeit, Straßen, Wasserzugänge und die jährlich vorgeschriebene Überprüfung durch Sachverständige spielen eine Rolle.
Sauberkeit: Genügend Mülleimer, Rasenpflege, Sauberkeit der Sandkiste sind wichtig.
Ausstattung: Ist der Spielplatz traditionell oder modern? Eine gewichtige Rolle spielen auch Erreichbarkeit, Sitzflächen und Parkmöglichkeiten.
Ambiente: Last but not least – der Gesamteindruck. Schwer zu bewerten, daher muss man sich letztendlich wohl sein eigenes Bild machen.

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