GRÜNE GELASSEN - Höchstspannungsleitung kommt auch nach (durch) Kärnten ..
380 kV- Höchstspannungsleitung von Obersielach bis Lienz vor Umsetzung? Und was sagen die Anrainer? Wo gibt es Hilfe?

Ein Teilstück der 220 kV-Leitung im Bereich Klagenfurt..
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Wie die Kärntner Kronen Zeitung am 15.01.2020 berichtete, ist nach dem Bundesland Salzburg auch in Kärnten der Ausbau der 380 kV-Höchstspannungsleitung von Obersielach/Völkermarkt quer durch unser Bundesland bis nach Lienz geplant. 

Zum diesem Ausbau der 380 kV-Höchstspannungsleitung quer durch Kärnten (bis ca. 2025)  und damit auch durch viele Gemeinden steht nachstehendes im Energiemasterplan Kärnten.

Auszug
[i]Aus Sicht von Anrainerlnnen und Naturschutz würde der Bau einer 380-kV-Leitung negative Effekte in Bezug auf Landschaftsverbrauch, optische Beeinträchtigung, Naturschutz, negative Auswirkungen auf Boden. Fauna, Flora, elektromagnetische Felder, Lärmbelastung und Sicherheit bewirken.
Hochspannungsleitungen verursachen Gefährdungen durch Witterungseinfluss, die Wertminderung der Grundstücke und die Beeinträchtigung der land­ und forstwirtschaftlichen Nutzung.
Von den Bürgerinitiativen wird auch die energiepolitische Funktion neuer Hochspannungsleitungen hinterfragt. ob diese als „Atomstromautobahnen“ oder zur Integration der erneuerbaren Energien dienen werden.
Seitens der Raumplanung wurden Bedenken zur 380-kV-Leitung Lienz-Obersielach insofern geäußert, als diese teilweise durch dicht besiedeltes Gebiet verlaufen würde.
Die Erhöhung der Spannung von 220 auf 380 kV erfordert eine deutliche Verbreiterung des freizuhaltenden Trassenkorridors. Bauverbote sind notwendig. aber schwer durchzusetzen.
Die Nutzung der 220-kV-Bestandstrasse wäre wünschenswert, wenn der 380-kV-Ring realisiert werden soll.
Lokale Ausschwenkungen oder Teilverkabelungen können aufgrund gesetzlicher Vorgaben oder sensibler Zonen notwendig werden. 


Der Energiemasterplan Kärnten wurde mit Mitteln des Landes noch unter LR Holub (GRÜNE Kärnten) ausgearbeitet. 

Aktuell wird die GRÜNE Nationalratabgeordnete Frau DI. Olga Voglauer laut der Kronen Zeitung zum geplanten 380 kV-Ausbau in Kärnten wie folgt zitiert:Anders als in Salzburg, gilt das Mega-Projekt im Süden sogar bei den naturverbundenen Grünen als notwendig. ,,Sicher ist es nicht schön, wenn Leitungen herumhängen. Die Anbindung ist für den Wirtschaftsstandort aber sicher wichtig", so Grünen-Landessprecherin und Nationalrätin Olga Voglauer. 
[/i]
Heute fragen sich aber viele Kärntnerinnen und Kärntner, insbesondere auch viele GRÜNE Wählerinnen und Wähler, was genau sind jetzt die Gründe für den "Schwenk" der grünen Politiker in Kärnten?
Und wer wird die Interessen der vielen hundert Anrainer an der geplanten Trasse dieser "Höchstspannungsleitung und möglicherweise auch Atomstromautobahn" jetzt entsprechend vertreten?
Wer schützt die Menschen vor eventuellen Schäden aufgrund der geplanten Ausbaumaßnahmen (siehe Aufzählung im Energiemasterplan)?

"GRÜNE GELASSEN"???

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