In Kärnten soll es noch mehr "Echte Engel" geben

Beate Prettner und Beate Wanke präsentierten "Echte Engel", eine neue Imagekampage des Landes für Pflegeberufe. Sie soll mehr Menschen in die Pflege bringen und die Möglichkeiten des Berufes aufzeigen.
  • Beate Prettner und Beate Wanke präsentierten "Echte Engel", eine neue Imagekampage des Landes für Pflegeberufe. Sie soll mehr Menschen in die Pflege bringen und die Möglichkeiten des Berufes aufzeigen.
  • Foto: Büro LHStv.in Prettner
  • hochgeladen von Verena Polzer

(vep). Echte Engel - derer gibt es viele in Kärnten. Und es sollen noch mehr werden: Gemeint sind all jene, die in Pflegeberufen arbeiten. Gesundheitsreferentin Beate Prettner und die Direktorin der Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege, Beate Wanke,  präsentierten heute, Donnerstag, bei einer PK die neue Imagekampagne "Echte Engel" für Pflegemitarbeiter sowie neue Serviceangebote des Landes für Betroffene. "Die Herausforderungen im Pflegebereich nehmen mit der älter werdenden Bevölkerung stetig zu: Wir müssen jetzt Maßnahmen einleiten, um in Zukunft die Pflege sicherzustellen"; sagte Prettner. Man wolle mehr Menschen in diese laut Prettner "unverzichtbare Berufssparte" bringen. "Vor allem Männer und junge Menschen", so Prettner. Der Pflegebereich sei einer der dynamischsten Wirtschaftszweige, der zudem Berufssicherheit aufweise.
Die neue Imagekampagne soll vor allem die hohe Fach- sowie Sozialkompetenz in den Fokus stellen und aufzeigen, welche Möglichkeiten die neue, modulare Ausbildung bietet; entwickelt hat "Echte Engel" die Klagenfurter Werbeagentur Fussi.

Neues modulares Ausbildungsmodell in der Pflege

Die neue Ausbildung für Pflegekräfte ist in drei Stufen gegliedert, erklärt Direktorin Beate Wanke: "Zunächst gibt es den Pflegeassisenten, dann folgt der Pflege-Fachassistent sowie ab Herbst an der FH Kärnten die weiterführende Ausbildung zum Diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger." Die Schule ist kostenlos, man ist unfall- und krankenversichert und erhält ein monatliches Taschengeld, sagt Wanke weiter.
Die Ausbildung zum Pflegeassistenten (2 Jahre) wird in Villach und Klagenfurt angeboten: "Im Herbst haben wir die 90 Teilnehmer, 30 in Klagenfurt und 60 in Villach, schon besetzt", so Wanke. Dennoch sei eine Bewerbung (bis 11. Mai) weiterhin möglich.
Zudem werden in beiden Städten jeweils 30 Pflegeassistenten in einem Jahr zu Pflegefachassistenten ausgebildet. "Das Interesse ist enorm groß", so Wanke.
Laut Wanke sei heuer mit 150 Absolventen zu rechnen, bis 2021 soll die Zahl der Absolventen um mindestens 100 steigen. Mithelfen soll dabei nicht zuletzt die Pflegeimagekampagne.

Neue Services des Landes rund um die Pflege

Das Land Kärnten will die von einem Pflegebedarf betroffenen Menschen mit zusätzlichen Serviceangeboten unterstützen., so Prettner. Ab sofort ist eine neue Website online, GPS - Gesundheits-, Pflege- und Sozialservice, auf der sich Bürger über alle Angebote rund um Pflege informieren können.
Ab 14. Mai wird zudem ein kostenloses, tägliche Pflegetelefon in Betrieb gehen; jeweils montags bis freitags stehen Fachleute des GPS für alle Anfragen rund um die Pflege zur Verfügung. Die Nummer: 0720 788 999.
Als drittes wird der "Kärntner Pflegeatlas" neu und aktualisiert aufgelegt. Der alte sei laut Prettner mittlerweile vergriffen, ab Anfang Juli werde er wieder – erweitert um eine "Demenzbroschüre" – erhältlich sein.

Infos und Anmeldung für Pflegeberufs-Ausbildungen: www.ausbildungszentrum.ktn.gv.at
Neue Website GPS: http://dev.webwerk.at/gps

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