Lebensretter in Kärntner Schulen

„Kärnten kann mehr! Gemeinsam machen wir Kärnten insbesondere die Schulen sicherer und setzen ein deutliches Zeichen zur Stärkung der solidarischen Gemeinschaft“, ist Kaiser überzeugt.
  • „Kärnten kann mehr! Gemeinsam machen wir Kärnten insbesondere die Schulen sicherer und setzen ein deutliches Zeichen zur Stärkung der solidarischen Gemeinschaft“, ist Kaiser überzeugt.
  • Foto: Foto Gert Eggenberger
  • hochgeladen von Andreas Schäfermeier

LHStv. Peter Kaiser präsentiert gemeinsam mit Rotem Kreuz und Landesschulrat „freiwilligen Schulsanitätsdienst“: „Kärnten kann mehr! Jeder kann Leben retten!“

Mehr Sicherheit für Kärntens Schlerinnen und Schüler. So lautet das gemeinsame Ziel von Kärntens Gesundheitsreferent LHStv. Peter Kaiser, dem Roten Kreuz Kärnten und dem Landesschulrat. Erreicht werden soll dieses Ziel mit dem Projekt „freiwilliger Schulsanitätsdienst“, das gestern von Kaiser, Rot Kreuz-Präsident Peter Ambrozy und Landesschulratspräsident Walter Ebner in der HTL Mössingerstraße vorgestellt wurde.

„Im Falle eines medizinischen Notfalls am Schulgelände einer AHS/BMHS wird ein beim Roten Kreuz ausgebildeter Schüler mitalarmiert, der bis zum Eintreffen des regulären Rettungsdienstes qualifizierte Erste Hilfe leistet", erklärt Kaiser. An der HTL Mössingerstraße gibt es mit Giovanni Tilly bereits einen als „first responder“ ausgebildeten Schüler. Ziel des Projektes ist es, in Zukunft an allen interessierten AHS/BMHS diesen Schulsanitätsdienst zu installieren.

„Kärnten kann mehr! Gemeinsam machen wir Kärnten insbesondere die Schulen sicherer und setzen ein deutliches Zeichen zur Stärkung der solidarischen Gemeinschaft“, ist Kaiser überzeugt. Gemeinsam mit Ambrozy verweist Kaiser auf ein market-Umfrage, wonach nur 23 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher „auf jeden Fall“ erste Hilfe leisten würden. „Dass nur jeder Vierte tatsächlich helfen würde, ist erschreckend“, so Ambrozy. 57 Prozent derjenigen, die im Notfall nicht helfen würden, begründen ihre Zurückhaltung damit, dass der letzte Erste-Hilfe-Kurs schon zu lange zurück liege. 44 Prozent sagen, sie haben Angst davor, die Situation zu verschlechtern.

„Wir freuen uns, dass wir damit einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit an den Schulen leisten“, sagt Ambrozy und weiter. „Es geht nicht alleine um die Erste Hilfe Ausbildung, sondern auch um eine Steigerung der sozialen Kompetenz. Durch solche Projekte wird der Rot Kreuz Gedanke in die Schulen getragen.“

Auch Landesschulratspräsident Walter Ebner stellte sich hinter dieses zukunftsweisende Projekt und versicherte auch in Zukunft solch überlebenswichtigen Projekte unterstützen zu wollen.

Die Ausbildung des freiwilligen Schulsanitätsdienstes erfolgt durch das Rote Kreuz. Die Schüler durchlaufen dabei eine normale Rettungssanitäterausbildung, machen ihre Praxis an einer Bezirksstelle des Roten Kreuzes und können ab dem 18. Lebensjahr tatsächlich als Sanitäter eigenverantwortlich arbeiten.Die Kosten für die Ausrüstung (Sanitätsrucksack) teilen sich das Gesundheitsreferat und die jeweilige Schule. Der Sanitätsrucksack verbleibt im Besitz der Schule. Das Projekt wurde von Notarzt Dr. Dieter Kopper ausgearbeitet und wird mit dem Kärntner Jugendrotkreuz umgesetzt.

Foto: Gert Eggenberger
BU: LHStv. Peter Kaiser will gemeinsam mit dem Roten Kreuz und dem Landesschulrat Kärntens Schulen mit first responder-Schülern sicherer machen. Am Foto Kaiser mit RK-Präsident Peter Ambrozy, Landesschulratspräsident Walter Ebner, Notarzt Dieter Kopper und first responder Giovanni Tilly.

Autor:

Andreas Schäfermeier aus Klagenfurt

following

Du möchtest diesem Profil folgen?

Verpasse nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melde Dich an, um neuen Inhalten von Profilen und Bezirken in Deinem persönlichen Feed zu folgen.

Folgen Sie diesem Profil als Erste/r

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!

Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.