MEINUNG: Das Land vergeudet seinen Rohstoff

Am Donnerstag startet das Bildungsvolksbegehren. Allein die Tatsache, dass das Volk aufbegehren muss, um gute Qualität der Bildung einzufordern, irritiert. Ja wozu hat Österreich eigentlich eines der teuersten Bildungssysteme der Welt?
Nur damit sich Gewerkschaften und Länder-Vertreter selbst verwirklichen – auf dem Rücken der Kinder?
Österreich ist auf dem besten Weg, seine Zukunft zu verspielen. Und das, weil Politiker ihr Wohl über das der kommenden Generation stellen.
Es kann ja wohl nur im Interesse der Nachhilfeindustrie sein, die Forderung nach flächendeckenden Ganztagsschulen – in weiten Teilen Europas längst Realität – zu ignorieren. Wem sein konservatives Weltbild im Wege steht, um der Realität ins Auge zu blicken, soll sich bloß umsehen: Selbstverständlich arbeiten viele Frauen ganztags – wer dennoch weiterhin Halbtagsschulen forciert, vernichtet nicht nur oft best(aus)gebildete Ressourcen, sondern zwingt Familien zum permanenten Spagat. – Oder gleich ganze Heerscharen in die Kinderlosigkeit, wie wir es gerade jetzt erleben müssen.
Man muss nicht jede Forderung des Bildungsvolksbegehrens lieben, um es zu unterstützen (Liste im Detail siehe www.nichtsitzenbleiben.at).
Können wir es uns noch leisten, den einzigen bedeutenden Rohstoff des Landes – Bildung – zu vergeuden? Gewiss nicht.

Autor:

Uwe Sommersguter aus Klagenfurt Land

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