MEINUNG: Früher oder später wird abgerechnet

So was von korrekt und angemessen seien die sechs Millionen Honorar an Steuerberater Dietrich Birnbacher gewesen, beteuert VP-Chef Martinz seit Jahren. Das Geld kam nicht aus der Privatschatulle des Aufsichtsratschefs der Landesholding, sondern aus Kärntner Volksvermögen – Steuergeld.
Die Umstände, wie es dazu kommen konnte, sind sattsam bekannt: In einer Nacht- und Nebelaktion wurde die Hypo an die späteren Bayern-Pleitiers von Haider und Martinz verscherbelt. Für seine überschaubare Beraterleistung verrechnete Martinz’ Steuermann zuerst zwölf Millionen, und kassierte dann – nach öffentlichem Aufschrei – sechs.
Mittelmäßige rechnerische Begabung reicht um zu ahnen, was jetzt belegt ist: Das Honorar war um das mindestens 30-fache überhöht! Doch Birnbacher setzt der teuren Polit-Posse noch die Krone auf: Er hätte es auch billiger gemacht. Es habe ihn halt keiner gefragt. 2009 fuhr Martinz einen Wahlerfolg ein.
Damals war die Hypo noch nicht zwangsverstaatlicht und die Story vom „super Verkauf“ zog, aller Skepsis zum Trotz, noch beim Volk.
Zwischenzeitig ging die Hypo flöten und ist Birnbacher schwer angeschlagen. Die ÖVP und Haiders Freiheitliche, die gerade so tun, als ginge sie das alles gar nichts an, werden für den Schaden geradestehen müssen. Früher oder später.

Autor:

Uwe Sommersguter aus Klagenfurt Land

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