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Seebühne zu Badeplattform umfunktionieren

Evelyn Schmid-Tarmann: "Mit der Idee, aus der Seebühne zwei Badeplattformen zu machen, gewinnt die Bevölkerung in zweierlei Hinsicht: Das Badevergnügen wird vergrößert und die Ostbucht wird entlastet."
  • Evelyn Schmid-Tarmann: "Mit der Idee, aus der Seebühne zwei Badeplattformen zu machen, gewinnt die Bevölkerung in zweierlei Hinsicht: Das Badevergnügen wird vergrößert und die Ostbucht wird entlastet."
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Die Seebühne ist abbezahlt, jetzt geht es um innovative Lösungen und die Wiederverwertung. Allerschlechteste Variante für Gemeinderätin Evelyn Schmid-Tarmann wäre der Verkauf an einen Event-Zampano, der den Eventzirkus rund um die defizitäre Bühne weiter anheizen würde. Sie fordert einen Schlussstrich!

Gemeinderätin Evelyn Schmid-Tarmann hat sich umgehört, viele KlagenfurterInnen wollen die Seebühne ganz einfach weg haben. Es gibt aber auch innovative Ideen, was man mit ihr machen könnte. Eine kostengünstige Variante gefällt der Grünen besonders gut: „Man könnte sie als schwimmende Badeplattform umfunktionieren: Die Bodenplatte, auf welcher derzeit die Zuschauerränge angebracht sind, soll verankert zwischen Strandbad und Loretto oder in Maiernigg als zusätzlichen Liegeplatz genutzt werden. Den kleineren Teil - der derzeitige Bühnenbereich - soll draußen weiter im See als schwimmende Insel zum Ausruhen oder für einen Zwischenstopp beim Schwimmen positioniert werden. Das wären zwei Fliegen auf einen Streich: Die Ostbucht wird frei und das defizitäre Trauerspiel Wörtherseebühne hat ein Ende. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für einen Schlussstrich“.

Die Leasingraten für die Wörtherseebühne sind abbezahlt, folgerichtig hat das Land nun jegliche Subventionen für die Bespielung der defizitären Seebühne eingestellt. Gemeinderätin Schmid-Tarmann hat wiederholt gefordert, die Stadt solle es dem Land gleich tun und das unrühmliche Kapitel endlich schließen. Seit 2005 fordert sie „einen generellen Subventionsstopp und die Entfernung der „Kultur-Ruine“ aus der Wörthersee-Ostbucht“.
Die Kärntner Messen sind nun Alleineigentümer der Bühne. Sie sollen vom Aufsichtsrat den Auftrag bekommen haben, die Bühne so rasch wie möglich zu verkaufen, da laut Messe-Geschäftsführer Erich Hallegger auch heuer wieder mit einem Betriebsabgang von 270.000 Euro zu rechnen sei. Und das, obwohl die Stadt Klagenfurt diverse Veranstaltungen wie die Starnacht fett subventioniert hat.

„Messepräsident Albert Gunzer, der zugleich Vizebürgermeister, Wirtschafts-, Kultur-, Liegenschafts- und Finanzreferent sowie Eigentümervertreter der Stadt bei den Kärntner Messen ist, hält somit 48 Prozent Anteile an der Klagenfurter Messe. Durch die angespannte finanzielle Situation der Stadt versucht er natürlich, die Seebühne zu versilbern, es soll bereits vier Interessenten geben. Erwartungsgemäß wird er die Seebühne wohl irgendeinem Event-Zampano in die Hand spielen wollen, der den Eventzirkus noch intensivieren wird, um endlich profitabel bilanzieren zu können. Und die Ostbucht wird weiter verschandelt. Mit der Idee, aus der Wörtherseebühne zwei Badeplattformen zu machen, gewinnt die Bevölkerung in zweierlei Hinsicht: Das Badevergnügen wird vergrößert und die Ostbucht wird nachhaltig entlastet“, ist GRin Schmid-Tarmann überzeugt und will die Kärntner Messen zum Umdenken bringen.

Autor:

Die Grünen Kärnten aus Klagenfurt

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