Unsere Zukunft – EU neu denken

Das Europahaus Klagenfurt mit vl. GF Marc Germeshausen, Präsident Valentin Petritsch luden mit Europaministerin Karoline Edtstadler und Landtagspräsidenten Reinhart Rohr zum Dialog über die Zukunft der Europäischen Union
  • Das Europahaus Klagenfurt mit vl. GF Marc Germeshausen, Präsident Valentin Petritsch luden mit Europaministerin Karoline Edtstadler und Landtagspräsidenten Reinhart Rohr zum Dialog über die Zukunft der Europäischen Union
  • Foto: BKA/Hofer
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Am Freitag, 10. Juli fand im Europahaus Klagenfurt der Kärnten Stopp der aktuellen Österreich-Dialogtour zur EU-Zukunftskonferenz mit Europaministerin Karoline Edtstadler und Landtagspräsident Reinhart Rohr statt.

„Unsere Zukunft – EU neu denken“ – unter diesem Credo findet die aktuelle Österreich-Dialogtour zur EU-Zukunftskonferenz statt. Dabei werden Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der Bundesländer, mit Entscheidungsträgern auf kommunaler Ebene, mit Schülerinnen und Schülern und Persönlichkeiten aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur geführt.

Im Herbst soll die Konferenz zur Zukunft Europas auf europäischer Ebene starten. EU- Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen tritt dafür stark ein: „Die Menschen müssen im Mittelpunkt unserer gesamten Politik stehen. Ich wünsche mir daher, dass sich alle Europäer aktiv in die Konferenz zur Zukunft Europas einbringen und ihnen eine maßgebliche Rolle bei der Festlegung der Prioritäten der Europäischen Union zukommt. Nur gemeinsam können wir unsere Union von morgen aufbauen.“

„EU neu denken, löst in Kärnten einen Reflex aus. Vor einigen Jahren wurde mit dem Titel ‚Kärnten neu denken’ ein Buch veröffentlicht, welches den Beginn der Volksgruppenversöhnung darstellte. Diese damalige Gemeinsamkeit, wünsche ich mir persönlich auf europäischer Ebene.“, so der Präsident des Europahauses Klagenfurt Valentin Petritsch.

„Österreich ist in diesem Jahr 25 Jahre bei der Europäischen Union. Wir haben viele Vorteile mittlerweile somit gewonnen und sind so vertraut mit ihnen, dass wir ohne sie gar nicht mehr sein wollen. Durch die Pandemie sehen wir wie schnell diese Vorteile wieder weg sind. Man merkt dadurch einerseits sehr deutlich wo die Stärken der EU sind und man sieht auch umgekehrt in solch einer Krise wo die Schwächen liegen. Wir wollten Europa in der Zukunft stärken“, erklärt Europaministerin Karoline Edtstadler.

„Wenn wir in Kärnten eine Gesamtrechnung aufstellen, sind wir Nettoempfänger. Vor allem durch die Regionalpolitik der Europäischen Union und weiteren Mitteln haben wir in den vergangenen 25 Jahren 2,8 Milliarden Euro lukrieren können. Wir müssen an Europa weiterarbeiten, Solidarität ist gefordert, Europa ist ein Friedensprojekt, welches uns seit 1945 – also seit 75 Jahren – den Frieden sichert. Dann gilt vor allem in Krisenzeiten nationale Tendenzen zu überwinden.“, ist Landtagspräsident Reinhart Rohr überzeugt.

Über 30 interessierte BürgerInnen, Europa-GemeinderätInnen und Stakeholder diskutierten mit Europaministerin Karoline Edtstadler und Landtagspräsident Reinhart Rohr über ihre Ideen, Vorstellungen, Wünsche für die Zukunft der Europäischen Union. Moderiert wurde die Dialogveranstaltung durch den Geschäftsführer des Europahauses Klagenfurt Marc Germeshausen.

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