Wahl: Das sagen die Klagenfurter Stadtpolitiker

KLAGENFURT (stp). Die Nationalratswahl ist vorbei. Die Wahlkarten-Ergebnisse lassen noch auf sich warten.

Obwohl Kärnten überwiegend blau eingefärbt ist, bleibt die SPÖ in der Landeshauptstadt an erster Stelle und kann sich im Vergleich zur Wahl 2013 um 0,2 Prozent verbessern. Insgesamt geben 29,97 % der Klagenfurter Bevölkerung ihre Stimme der SPÖ.
„Ich freue mich, dass wir in Klagenfurt unsere Stimmen halten konnten. Das ändert aber nichts am Bundesergebnis. Es nützt selbst der beste Spitzenkandidat nichts, wenn der Wahlkampf desaströs geführt wird", resümiert die Klagenfurter Bürgermeisterin Maria-Luise Mathischitz das Abschneiden der SPÖ und Spitzenkandidat Christian Kern.

FPÖ legt deutlich zu

Mit einem starken Plus von 12,5 Prozent im Vergleich zu vor vier Jahren und insgesamt 27,74 % liegt die FPÖ in Klagenfurt auf Platz 2.  "Ich sehe das als klares Signal, dass die Wähler eine Veränderung wollen. Es ist erfreulich, dass wir als Team in Klagenfurt so deutlich dazu gewinnen konnten. Das ist auch eine Bestätigung für unsere Arbeit", meint FPÖ-Stadtparteiobmann Wolfgang Germ, der auch guter Dinge ist, dass Gemeinderätin Sandra Wassermann künftig die Stadt Klagenfurt im Parlament vertreten wird. "Das wäre ein großer Schritt, um die Themen, die Klagenfurt beschäftigen, auch im Nationalrat anbringen zu können", so Germ.

ÖVP: Jubel trotz Rang 3

Wie schon 2013 liegt die ÖVP in Klagenfurt auf Rang 3. Dennoch gibt es Grund zu feiern. Denn mit einem Plus von 12,63 % und insgesamt 26,15 % der Klagenfurter Wählerstimmen fehlt nicht viel auf die beiden Parteien davor. "Das Ergebnis ist natürlich auf Bundes- aber auch auf Gemeindeebene hocherfreulich. Es zeigt, dass die interne Umstellung auch auf Gemeinderatsebene zum Zeitgeist passt", meint ÖVP-Stadtparteiobmann Markus Geiger.

Desaster für Grüne

Aus Sicht der Grünen gebe es "nichts zu beschönigen", betont Stadtrat Frank Frey: "Der Wahlausgang ist ein herber Tiefschlag, der verschiedene Gründe hat." Einerseits liege das Problem in der Partei selbst, andererseits müsse man auch zwischen Wahlen auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene unterscheiden.
"Die Menschen können das auch unterscheiden. Auf Landes- oder Gemeindeebene geht es um Themen, die viel näher an den Menschen dran sind", meint Frey. Von den 18,64 % aus dem Jahr 2013 bleiben beim Wahlgang am Sonntag nurmehr 3,44 % der Wählerstimmen in der Landeshauptstadt übrig, was ein Minus von 15,19 % bedeutet.

Genauere Infos zur NR-Wahl 2017:

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