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Was hat Donald Trump mit der Wahl in Kärnten zu tun?

Peter Kowal ist Chefredakteur der WOCHE Kärnten.
  • Peter Kowal ist Chefredakteur der WOCHE Kärnten.
  • Foto: Regionalmedien Austria
  • hochgeladen von Peter Michael Kowal

In Zeiten der Pandemie, Corona-Maßnahmen und Lockdowns verlagert sich der Wahlkampf für die Bürgermeister- und Gemeinderatswahl am 28. Februar ins virtuelle Schaufenster. Der scheidende US-Präsident Donald Trump darf für die Kandidaten aus 132 Gemeinden kein Vorbild sein.

Was hat Donald Trump, der scheidende Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, mit der Bürgermeister- und Gemeinderatswahl am 28. Februar in Kärnten zu tun? Er diffamiert Journalisten und Redakteure, die kritisch hinterfragen, als Vertreter der Lügenpresse („Your are Fake News“!) und bedient sich sozialer Netzwerke im Internet, um seine „Wahrheiten“ ungefiltert zu verbreiten.

Hausbesuche waren gestern

„Social Media“-Aktivitäten sind – Gott sei Dank – die einzige Parallele zu jenen Kandidaten, die Ende Februar in 132 Gemeinden Kärntens zur Wahl stehen. In Zeiten der Pandemie, Corona-Maßnahmen und Lockdowns verlagert sich der Wahlkampf ins virtuelle Schaufenster. Hausbesuche waren gestern, Plattformen wie Facebook oder Instagram sind der Wahlkampf-Ring von heute. Dagegen ist nichts einzuwenden: Intelligent und seriös eingesetzt sind Postings ein beliebtes Instrument, um junge Zielgruppen zu erreichen und somit zumindest virtuell den Versuch zu wagen, der Politikverdrossenheit entgegenzuwirken.

Das Internet vergisst nichts

Online lauern jedoch auch für politische Funktionäre Gefahren. Im digitalen Zeitalter, in dem (nicht nur) Jugendliche anfällig sind, Meldungen auf „Social Media“-Plattformen unreflektiert Glauben zu schenken, haben sich Erwachsene, die sich für ein politisches Amt bewerben, umso mehr ihrer Vorbildfunktion bewusst zu sein. Einerseits, weil früher oder später immer der inhaltliche Wahrheitsgehalt eines Postings zu erbringen ist. Andererseits, weil eine Zeit nach der Wahl kommt, in der überparteilich sechs Jahre lang im allgemeinen Interesse einer Gemeinde zusammenzuarbeiten ist. Wer übereifrig in die Tasten klopft und bei der Wortwahl in den Schmutzkübel greift, muss bedenken: Das Internet vergisst nichts!

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