Kärnten
Wechsel an der Spitze der Kärntner Bildungsdirektion

Robert Klinglmair verlässt Kärnten in Richtung Wien ins IQS. (Archivbild)
  • Robert Klinglmair verlässt Kärnten in Richtung Wien ins IQS. (Archivbild)
  • Foto: LPD/Sucher
  • hochgeladen von David Hofer

Bisheriger Direktor Klinglmair wird neuer Leiter des IQS.  Kaiser und Faßmann sind sich einig: Robert Klinglmair hat über zwei Jahre bildungspolitische Pionierarbeit für Kärnten geleistet.

KLAGENFURT.  Einen Wechsel gibt es an der Spitze der Kärntner Bildungsdirektion. Nachdem der bisherige Direktor, Robert Klinglmair, wie Bildungsminister Heinz Faßmann heute, Dienstag, in einem Gespräch mit Landeshauptmann Peter Kaiser bestätigte, zum neuen Leiter des Institutes für Qualitätsentwicklung im Österreichischen Schulwesen (IQS) bestellt wird, soll die Stelle nun umgehend neu ausgeschrieben werden. Wie Kaiser und Faßmann unisono betonen, erfolge der Wechsel von Klinglmair nicht sofort, sondern mit Anfang Juli, „um das laufende, nach wie vor von den vielen COVID19 beeinflussten pädagogischen Herausforderungen geprägte Schuljahr, ordnungsgemäß bis zum Ende zu begleiten“.

Wechsel als Auszeichnung für Klinglmair

Kaiser sieht als Kärntens Bildungsreferent im Wechsel Klinglmairs an seine neue Wirkungsstätte mit 140 Bediensteten auch eine Auszeichnung für die geleistete Bildungsarbeit in Kärnten. Der Landeshauptmann bedankt sich beim scheidenden Bildungsdirektor für dessen „bildungspolitische Pionierarbeit“ und wünscht ihm alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft. „Die erstmalige Zusammenführung zweier bis dahin getrennt voneinander agierenden Bildungseinheiten, des dem Bund unterstellten Landesschulrates und der Bildungsabteilung des Landes, war und ist eine enorme Herausforderung, der sich Robert Klinglmair mit höchstem persönlichen Einsatz und unbestrittener Expertise über zwei Jahre lang gewidmet hat. Unabhängig von einigen erwartbaren und sich logisch ergebenden Zwischentönen hat die Bildungsdirektion unter Klinglmair für wesentliche neue Impulse und moderne Weiterentwicklungen in der pädagogischen und administrativen Kärntner Bildungslandschaft gesorgt,“ so Kaiser.

Nachfolger noch offen

Daran gelte es anzuknüpfen, die Stelle rasch neu auszuschreiben und nachzubesetzen: „Es ist alles zu unternehmen, um den Bildungsstandort Kärnten international bekannt zu machen und als einen zu etablieren, in dem Ausbildungsmöglichkeiten gemeinsam und in Abstimmung mit Wirtschaft und Industrie so gestaltet und weiterentwickelt werden, dass sie allen Kindern und Jugendlichen nicht nur die beste Bildung gewährleisten, sondern ihnen damit auch die Möglichkeit und das Fundament geben, sich in Kärnten ihre beruflichen Träume zu erfüllen“, so Kaiser.

Lob des Bildungsministers

Minister Faßmann betont: „Ich danke Bildungsdirektor Robert Klinglmair für die ausgezeichnete Zusammenarbeit in Zeiten der Pandemie. Er hat die Interessen des Bundes und des Landes ausgezeichnet zur Übereinstimmung gebracht und damit bewiesen, dass die Bildungsdirektionen funktionieren. Gleichzeitig begrüße ich Robert Klinglmair als neuen Leiter des Instituts des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen (IQS; vormals BIFIE) für Qualitätssicherung. Mit Klinglmair gewinnt das IQS eine wissenschaftlich denkende und facheinschlägig ausgewiesene Persönlichkeit, die gleichzeitig eine profunde Kenntnis des österreichischen Bildungswesens aufweist. Ich wünsche ihm für seine neue Tätigkeit alles Gute.“

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