Wulz: „Kommt das Aus für das Baby-Willkommensgeschenk?“

In Klagenfurt am Wörthersee erhielt bis 31.12.2009 bekanntlich jedes Klagenfurter Baby sein „Willkommensgeschenk“ der Stadt in Form eines Warengutscheines im Wert von 40,- Euro anlässlich des zweiten Besuches der Mutterberatung. Dieser Gutschein konnte dann bei allen Klagenfurter Geschäften, die sich an dieser Aktion beteiligten, eingelöst werden. Der Rabatt für die Stadt Klagenfurt beträgt 20 Prozent – sie muss also nur 32 Euro pro Gutschein zahlen. 2009 wurden 820 Klagenfurter Kinder geboren.

Andere Gemeinden haben mehr für Babys übrig
In der Sonder-Stadtsenatssitzung zum Budget am 27.01.2010 wurde auch die Einsparung der Baby-Gutscheinaktion thematisiert. Wulz zeigte auch den Vergleich mit anderen Kärntner Städten auf, wo die kleinen Gemeindenbürger anscheinend mehr „wert“ sind: so gibt Villach quartalsmäßig einen Babyempfang . Der entsprechende und bot einen Gutschein bis 31.12.2009 im Wert von 75,- Euro an (für 2010 wurde der Wert noch nicht beschlossen). Aber auch andere Gemeinden wie beispielsweise Ebenthal, Grafenstein oder Pörtschach lassen sich die Willkommensgutscheine und –parkete 100,- Euro kosten. Moosburg spendiert einen Strampelanzug, Althofen refundiert die ersten 3 Teilimpfungen FSME im Wert von ca. 50,- Euro und Maria Saal beschloss eine jährliche Familienförderung in der Höhe von 100,- Euro und sponsert sogar ein Babybuch und Sparbuch im Wert von 22,- Euro.

Wulz kämpft will Babygeld erhalten
Familienreferentin Maga Andrea Wulz kämpfte erbittert um den Erhalt des Willkommensgeschenks: „Ich schlug Bürgermeister Christian Scheider sogar vor, in dieser Hinsicht und zum Wohle der Kinder zusammen zu arbeiten! Schließlich gibt er als Bürgermeister auch Strampelhosen aus. Zu Beginn zeigte er sich von meiner Idee zugeneigt, doch dann trat Mathiaschitz auf ihr Podest und sprach sich vehement gegen diese Aktion aus. Der Bürgermeister lehnte sich nur mehr zurück in seinen Sessel und spielte Mäuschen!“, ärgert sich Wulz. Jetzt steht für die Grün-Stadträtin fest, wer ganz offensichtlich wirklich die Zügel in der Hand hält: „Wir werden hier Zeugen eines reinen Puppentheaters, wo der Bürgermeister die Marionette spielt und seine beiden Vize, Mathiaschitz und Gunzer, die Fäden ziehen!“, fragt sich Wulz, die sich jetzt bemühen wird, sowohl für die Baby-Gutscheine als auch für die Familienberatung private Sponsoren aufzutreiben.

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