„Ein tolles Erlebnis“

Erst mit 14 Jahren begann Thomas Grader mit dem Langlauf. Sieben Jahre später lief er bereits bei der WM mit
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  • hochgeladen von Erich Hober

„Das war ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis, wie ich es wahrscheinlich nie wieder erleben werde“, sagt Thomas Grader über sein 50-Kilometer-Langlaufrennen bei der Nordischen Ski Weltmeisterschaft in Oslo vor 150.000 Zuschauern. Er erreichte den 60. Platz.

„Mit der Leistung bin ich nicht zufrieden. Ich habe mir vorgenommen, ein gleichmäßiges Rennen zu laufen, doch nach 30 Kilometern hatte ich Krämpfe. Die Zuschauer haben mich aber zum Weiterlaufen motiviert“, so der 21-Jährige. Im Weltcup ist der Mölltaler noch nie am Start gewesen. „Es ist besser, wenn man im Europacup vorne mitläuft als im Weltcup hinten. Bei der WM gab man den Jungen die Chance, so etwas Einzigartiges zu erleben“. In Norwegen beeindruckt hat Grader vor allem die Begeisterung der Menschen für den Langlaufsport. „Die Fans haben neben der Strecke im Zelt übernachtet, damit sie ganz vorne stehen können“, sagt der Staller.
Einst wollte er Fußballer werden. „Im Winter langweilte ich mich, deshalb probierte ich es mit Langlauf beim WSV Stall“. So stand er erst mit 14 Jahren erstmals in der Loipe. Nur ein Jahr später wurde er in den Landeskader aufgenommen und mit 18 Jahren kam er zum ÖSV.

WM und Olympische Spiele
Kampfgeist, Ausdauer und Geduld zählt er zu seinen Stärken. Sein größter sportlicher Erfolg war der Staatsmeistertitel 2010 in der Verfolgung. Vergangenes Wochenende absolvierte Grader drei Continental-Cup-Rennen in der Ramsau. Sein Ziel, unter die Top Ten zu kommen hat er nicht erreicht. „Der Sprint ist nicht meine Lieblingsdisziplin, bei zehn Kilometer Skating hatte ich es mit einer hinteren Startnummer schwer und bei 15 Kilometer Klassisch waren meine Ski leider falsch gewachst.“
Nächstes Wochenende steht Grader bei den Österreichischen Meisterschaften in Seefeld an dem Start. „Ich möchte dort unbedingt eine Medaille holen“. Langfristige Ziele sind die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2013 und an den Olympischen Winterspielen in drei Jahren.

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