„Es ist wie verhext!“

Haben den Klassenerhalt mit dem SC Ulrichsberg in der 1. Klasse C fast geschafft: Walter Bader (links) und Josef Hassler (rechts)
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  • hochgeladen von Harald Weichboth

Mit der 0:2-Niederlage gegen SCA Sirnitz, ist der angestrebte Klassenerhalt zwei Runden vor Schluss noch nicht fixiert.
Das Einstandsspiel für SC Ulrichsberg-Trainer Heinz Happerger ging in der Hinrunde ausgerechnet gegen den derzeitigen Konkurrenten um den Abstieg, SV Oberglan, mit einer 0:4-Niederlage daneben.
Mit einem Sieg gegen Oberglan im Rückspiel wäre der Klassenerhalt bereits fixiert gewesen. Jetzt heißt es weiter zittern. Noch zwei Runden verbleiben Josef Hassler und Co., um den Weg in den Keller abzuwenden.
Verletzungsteufel
Bereits in der Hinrunde musste Ulrichsberg-Coach Happerger sich mit dem Verletzungsteufel herumschlagen. „Mir fielen nach der Reihe Stammspieler aus und es war bald klar für mich, dass der Klassenerhalt das erklärte Ziel für uns sein wird. Auch in der Rückrunde geht es munter weiter und ich bin froh, elf Akteure aufstellen zu können“, so Happerger zur angespannten Situation. Ein Glücksfall in dieser Situation war, dass sich Tormann Jürgen Sauerbier noch einmal überreden ließ, diese Saison weiterzumachen. „Er war im Frühjahr wirklich ein ganz starker Rückhalt und hat uns einige Punkte gerettet. Im nächsten Jahr ist für ihn endgültig Schluss, ein Ersatz muss her“, so der Ulrichsberg-Coach.
Aufgrund der Personalnot wurden einige Spieler reaktiviert. Mario Carmisano und Mario Obrietan wurden aus der Fußballer-Pension zurückgeholt, um den ersehnten Klassenerhalt zu schaffen. „Ich bin froh, dass sie bereit waren uns zu helfen, doch auch die Jungen müssen in die Bresche springen und in dieser schwierigen Situation Verantwortung übernehmen. Michael Sauter, Christian Nuck und Adrian Jahn zählen zweifellos dazu, so Happerger, der noch offen lässt, ob er im nächsten Jahr weiterhin das Trainer-Zepter schwingt.
Die Trainingsbeteiligung war in den letzten Wochen eher dürftig. Aus beruflichen Gründen sind einige Spieler unabkömmlich. „Es hat sich zuletzt gezeigt, dass wir gerade in der Schlussphase konditionell einbrechen und daher die Konzentration nachlässt. Wir sind keine Profis, Beruf geht vor.“

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