Harte Arbeit für Medaillen

Michaela Taupe-Traer ist die "Grand Dame" im österreichischen Rudersport
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  • Michaela Taupe-Traer ist die "Grand Dame" im österreichischen Rudersport
  • Foto: ÖRV/Eggenberger
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KLAGENFURT. Vom 25. August bis 1. September findet in Chungju (Korea) die Ruder-Weltmeisterschaft statt. Österreich entsendet zehn Ruderer, davon drei Kärntner: Magdalena Lobnig (VST Völkermarkt, Einer), Michaela Taupe-Traer (Nautilus Klagenfurt, LG Einer) und Florian Berg (Nautilus Klagenfurt, LG-Vierer ohne Steuermann).

"Zehn für Medaille gut"

Magdalena Lobnig konnte im schweren Frauen Einer heuer bei der EM Silber einfahren - und weitere Achtungserfolge - das, obwohl sie nie richtig gesund antreten konnte.
Taupe-Traer ist die "Grand Dame" des österreichischen Rudersports. Sie ist gleich motiviert, wie bei iherer ersten WM vor 15 Jahren: "Ich will jedes Rennen gewinnen. Aber wenn das nur so leicht wäre - bei der WM in Korea haben in meiner Bootsklasse rund zehn Athletinnen Medaillenchancen. Man muss erst einmal schauen, dass man überhaupt ins A-Finale kommt."
Dass sie realistisch ist, hat einen Grund: Erst einmal in den 15 Jahren bei einer WM, in diversen Bootsklassen, hat sie eine Medaille geholt (Silber im leichten Einer). Das WM-Silber aus dem Vorjahr und das EM-Silber in diesem Jahr hat ihr aber zusätzliche Motivation für eine weitere Medaille gegeben.

Umstellung für Berg

Bei den Herren starten ein Leichtgewichts-Vierer ohne Steuermann mit Alexander Chernikov (LIA Wien), Dominik Sigl (WSV Ottensheim), Joschka Hellmeier (Pirat Wien) und Florian Berg (Nautilus Klagenfurt).
Hier ist ein Rückblick nötig. Es war 2001 auf dem Luzerner See. Ein Jahr nach der Olympia Enttäuschung von Sydney rasen Martin Kobau, Bernd Wakolbinger, Wolfgang Sigl und Sebastian Sageder zur Sensation - WM-Titel. Für Sigl war es der vierte WM-Titel. Sein "kleiner" Bruder Dominik sitzt jetzt in jenem LG-Vierer ohne, der in Korea rudert.
Die Vorbereitung auf die WM war laut den Ruderern "ideal". Erst im Winter war das Boot in dieser Besetzung gebildet worden - Sigl und Chernikov als routinierte und stabile Riemen-Ruderer mit den bisher schnellsten Leichtgewichts-Skullern, Berg und Hellmeier. "natürlich war es für Florian und mich eine Umstellung, aber wir sind auf einem guten Weg", sagt der Schlagmann. Man habe schon nach gut zehn Fahrten gemerkt, dass die Zeiten stimmen und das Boot läuft.

Michaela Taupe-Traer ist die "Grand Dame" im österreichischen Rudersport
Florian Berg geht bei der WM im Leichtgewicht-Vierer ohne Steuermann an den Start
Autor:

Erich Hober aus Klagenfurt

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