Heuer eigener Coach

Alexander Gehbauer ist heuer bereits in Top-Form
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  • hochgeladen von Erich Hober

Alexander Gehbauer betreibt seit rund zehn Jahren Radsport. Durch Vater Andreas, sowie Bruder Robert, selbst Mountainbiker, fand er in dieser Sportart seine Bestimmung. In der laufenden Renn-Saison konnte er bereits beachtliche Erfolge liefern. Dies lässt für die weiteren Rennen auf mehr hoffen.

„Bin heuer mein eigener Coach“
In dieser Saison bereitet sich der 21-jährige Heeresleistungssportler auf seine Rennen in Eigenregie vor. Im Leistungszentrum Kärnten am Faaker See, findet er optimale Voraussetzungen dafür vor. „Durch meine langjährige Erfahrung, kenne ich meinen Körper am besten. Ich kann abschätzen wann, wie und in welchem Umfang ich meine Trainingsreize setzen muss. Als Profi muss man auf seinen Körper hören“, sagt der gebürtige Villacher. Für diese Saison hat sich der Mountainbiker vom RC ARBÖ Klagenfurt viel vorgenommen und ist auf einem sehr guten Weg.

Top-Platzierungen
Beim ersten WC-Rennen der Saison in Südafrika Ende April, erzielte er mit Platz zwei im Cross Country-Bewerb, in der U23-Kategorie, die bislang beste Platzierung eines Österreichers. „Dieser künstlich angelegte Rundkurs kam mir total entgegen, da er technisch sehr anspruchsvoll ist. Der zweite Platz war ein Wahnsinn“, so der 21-Jährige.

Dass die Formkurve weiterhin passt, bewies er zuletzt beim Grazer Bike-Opening der UCI Kategorie C1, bei der die komplette österreichische Elite, sowie Fahrer aus 15 Nationen vertreten waren. Mit einer Attacke in der Schlussrunde, sicherte er sich den ersten Sieg seiner Karriere in dieser Kategorie.

Weitere Saisonhöhepunkte
Das zweite WC-Rennen startet im englichen Dalby Forest (22. Mai), wo er sich ebenfalls einiges ausrechnet. Neben WC-Starts und C1-Rennen, stehen zwei Großereignisse an. „Anfang August wird die EM im slowakischen Dohnany ausgetragen und Anfang September ist der Saisonhöhepunkt mit der WM in Champery (CH) geplant“, erzählt der junge Mountainbiker.
Neben dem aufwendigen Training bleibt wenig Zeit für ander Hobbies. „Am liebsten entspanne ich mich von den Trainingsstrapazen bei guter Musik. Im Winter unternehme ich gerne Ski-Touren“, so der Jung-Profi weiter. Am Sport selbst gefällt ihm die Abwechslung. „Jeder Rennverlauf ist anders und du musst immer konzentriert und taktisch klug fahren.“

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