Fussball
Kärntner Fußballverband fördert jetzt alle Vereine mit Nachwuchs

Die Verantwortlichen des Kärntner Fußballverbandes: Geschäftsführer Richard Watzke, Präsident Klaus Mitterdorfer und Sportdirektor Wolfgang Robatsch (von links)
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  • Foto: KFV
  • hochgeladen von Peter Michael Kowal

Vereinsförderung neu, Unwetter-Hilfe für Vereine und Erleichterungen für 1b-Mannschaften – das sind die Vorhaben des Kärntner Fußballverbandes im Fußballjahr 2019.

KLAGENFURT. Die Fußballmeisterschaft befindet sich zwar noch in der Winterpause, die Verantwortlichen des Kärntner Fußballverbandes (KFV) blicken jedoch bereits auf das bevorstehende Fußballjahr voraus.

Vereinsförderung neu

Änderungen treten bei der Vereinsförderung in Kraft. Bisher kamen ausschließlich jene Vereine in den Genuss einer Förderung, deren Trainer bestimmte Ausbildungskriterien erfüllten. „Wir haben jetzt eine zusätzliche Mannschaftsförderung installiert“, verrät Präsident Klaus Mitterdorfer. Das bedeutet konkret, dass jeder Verein für jede an der Meisterschaft (Nachwuchs) teilnehmende Mannschaft eine Förderung erhält. Dadurch können nun, so Mitterdorfer, „zusätzlich 63 Vereine am Gesamt-Fördertopf mit knapp über 30.000 Euro mitpartizipieren“.

Unwetter-Hilfe für Vereine

Gute Nachrichten gibt es für jene Vereine, die im vergangenen Oktober von den Hochwasser- und Sturmschäden betroffen waren. „Uns ist es gelungen beim ÖFB Überzeugungsarbeit zu leisten, so dass dieser 10.000 Euro zur Verfügung stellt“, berichtet Mitterdorfer. Der Kärntner Fußballverband selbst steuert 15.000 Euro bei. Dieses Geld teilt der KFV-Vorstand im Verhältnis zur Schadenshöhe auf folgende Vereine auf: Askö Dellach, Atus Ferlach, DSG Ferlach, FC Mölltal, SV Berg und SV Greifenburg.

1b-Mannschaften

Mit der neuen Saison 2019/2020 steht auch eine Änderung bei der Nennung von zweiten Mannschaften bevor. Vereine der Regionalliga, Kärntner Liga und Unterligen können eine zweite Kampfmannschaft nennen, wenn sie mit sämtlichen Nachwuchsmannschaften an der Meisterschaft teilnehmen. Dafür gibt es künftig Erleichterungen wie beispielsweise besondere Spielgemeinschaften und Mehrfachmeldungen von Mannschaften. „Werden während der laufenden Saison die geforderten Nachwuchsmannschaften nicht mehr gestellt, so verbleibt die zweite Kampfmannschaft im jeweiligen Bewerb“, präzisiert Mitterdorfer. Der betroffene Verein kann aber in der darauffolgenden Saison keine zweite Kampfmannschaft nennen, auch wenn er die Voraussetzungen erfüllt.

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