Fußball 2. Liga
Robert Micheu: "Spitzenspiel kommt zum idealen Zeitpunkt"

"Müssen auf unsere Stärken vertrauen", betont Austria-Trainer Robert Micheu vor dem Spitzenspiel am Freitag.
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  • "Müssen auf unsere Stärken vertrauen", betont Austria-Trainer Robert Micheu vor dem Spitzenspiel am Freitag.
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Das Spitzenspiel zwischen der Austria Klagenfurt und der SV Ried am Freitag (19.10 Uhr) ist nicht nur der Auftakt in eine spannende Frühjahrssaison, sondern auch das erste Bewerbsspiel im Wörthersee Stadion seit dem 29. Mai 2019.

WOCHE: Die Vorbereitung war von den Ergebnissen eher durchwachsen. Was kann man dennoch daraus mitnehmen? Welche Lehren zieht man daraus?
MICHEU: Wir haben uns konditionell stark verbessert, das ist sicher das Positive. Auch an Details im Taktikbereich wurde gut gearbeitet. Wir haben aber auch gesehen, was passiert, wenn wir körperlich nicht voll da sind. Das darf am Freitag nicht passieren. 

Hätte man das Spitzenspiel lieber während der Saison absolviert, um den Gegner im Vorfeld besser beobachten zu können?
Ich glaube das spielt keine Rolle, das war ja auch letzte Woche in der Bundesliga zwischen dem LASK und Salzburg der Fall. Im Gegenteil: Ich glaube nach der Vorbereitung, die wir absolviert haben kommt das Spitzenspiel jetzt zum idealen Zeitpunkt. Bei Ried wird sich auch nicht viel geändert haben, sie werden auch auswärts sehr dominant auftreten wollen. Man kennt sich ja sowieso. Es wird viel an unserer eigenen Einstellung liegen. 

Ihr habt euch an einigen Positionen verstärkt: Wird man die Neuen schon gegen Ried sehen?
Das bleibt abzuwarten, wir entscheiden das nach der Vorbereitung auf das Spiel. Jene elf Spieler, die am besten drauf sind, werden dann am Freitag spielen - ob da jemand von den Neun dabei sein wird, ist offen. 

Man musste kurz vor der Pause die Tabellenführung an Ried angeben. Kann die neue Rolle als Jäger gerade im Spitzenspiel ein Vorteil sein?
Wenn man sich den Herbst ansieht, haben wir nur eine einzige Partie verloren und sind trotzdem nicht Erster. Deshalb Hut ab vor Ried. Wenn wir dieses Spiel gewinnen sollten, dürfen wir aber nicht glauben, dass wir durch sind. Wir haben nicht nur dieses eine Spitzenspiel, das entscheidet, sondern insgesamt 14 Begegnungen. Wir müssen wieder konstant spielen und einen Lauf starten. 

Zurück im Wörthersee Stadion: Die Austria-Fans dürfen wieder an regulärer Spielstätte für Stimmung sorgen.
  • Zurück im Wörthersee Stadion: Die Austria-Fans dürfen wieder an regulärer Spielstätte für Stimmung sorgen.
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Seit dem 29. Mai 2019 (Anm.: 2:1-Sieg gegen Vorwärts Steyr) spielt man wieder im Wörthersee Stadion: Ein wichtiger Faktor für die Mannschaft?
Natürlich ist das positiv. Es werden sicher 3.000 bis 4.000 Zuseher kommen. Die Stimmung ist da im Stadion gleich besser. Ich war im Herbst sehr zufrieden wie die Mannschaft damit umgegangen ist, dass wir ausweichen mussten. Das sind Dinge, die mental auch nicht einfach sind. Vor allem wissen wir ja, dass wir die letzten zwei Heimspiele der Saison wegen des Rammstein-Konzerts wieder ausweichen müssen. Und da könnte es ja um Großes gehen ... 

Mit Manuel Kerhe spielt ein Kärntner in den Reihen der SV Ried - kennt man sich?
Nicht persönlich, aber er ist ein sehr guter Spieler, um dessen Qualitäten wir natürlich Bescheid wissen. Wir werden aber alles tun, damit Manuel in Kärnten nicht gewinnt.

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"Müssen auf unsere Stärken vertrauen", betont Austria-Trainer Robert Micheu vor dem Spitzenspiel am Freitag.
Zurück im Wörthersee Stadion: Die Austria-Fans dürfen wieder an regulärer Spielstätte für Stimmung sorgen.
Autor:

Stefan Plieschnig aus St. Veit

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