Fitnessstudios profitieren von den Neujahrsvorsätzen

KLAGENFURT (stp). Mit Beginn des neuen Jahres zieht es auch immer wieder viele Menschen in die Trainingsräume der städtischen Fitnessstudios.

Von Neujahrsvorsätzen kann auch Werner Schneider, Studioleiter im McFit in der Völkermarkterstraße, zur Genüge berichten: "Den Anstieg an Kunden merken wir schon im Dezember nach den Weihnachtsfeiertagen. Ab Neujahr geht es dann noch mal richtig los."

Mehr Motivation im Jänner

Aufgrund von Neujahrs-Aktionen, die bis Ende Feber anhalten, merke man erst im März, wie viele der "Neulinge" wirklich dem Fitness-Vorsatz treu bleiben. "Etwa 50 Prozent hören auf. Der andere Teil bleibt zwar, aber wenn die Leute einen Jahresvertrag haben, kann ich trotzdem nicht sagen, wie oft sie wirklich kommen", so Schneider.

Ähnlich verhält es sich im Fitnessstudio Palazzo in der St. Ruprechtstraße. Inhaber Gery Rössler ist seit 35 Jahren im Geschäft und kennt die Kunden genau. Als ältestes Fitness-Studio in Klagenfurt habe man sich abseits der preislich oft günstigeren Fitness-Ketten längst etabliert und stehe für Qualität und ein großes Angebot. "Im Jänner haben die Leute noch die nötige Motivation." Rössler merke aber einen Unterschied zu früher: "Früher hat es selten ältere Personen in Fitnessstudios gegeben. Heute rät einen aber jeder Arzt, sich aus gesundheitlichen Gründen sportlich zu betätigen."

Deshalb sei auch das Angebot in den Fitness-Studios nicht mehr rein auf das Kraft- bzw. Ausdauertraining ausgerichtet. Auch Yoga, Pilates oder Zumba stehen hoch im Kurs. Schneider ergänzt: "Was noch im Kommen ist, ist das Hoch-Intensiv-Training. Dabei bringt man sich in kürzerer Zeit an seine Grenzen."

Bodystyling statt Bodybuilding

Auch er merkt einen Übergang vom Bodybuilding zum "Bodystyling". "Neben dem gesundheitlichen Aspekt geht es vielen einfach darum sportlich, attraktiv auszusehen. Auch der Crossfit-Sektor hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt", so Schneider.

Rössler, der auch das Studio Lady-Fitness in der 8. Mai Straße betreibt, meint auch, dass das Wissen über den Körper heute ein anderes sei als noch vor 30 Jahren: "Das Grundkonzept bleibt immer das gleiche. Man kann das Rad nicht neu erfinden. Dennoch hat heute das Training und die Art des Trainings immer mehr einen gesundheitlichen Hintergrund."

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