Klagenfurt
Hilfe für heimische Unternehmen und Bürger gefordert

Vizebürgermeister Germ fordert ein Soforthilfe-Paket für heimische Unternehmen.
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Vielen Unternehmen droht aufgrund der Corona-Krise ein finanzieller Schaden. Vizebürgermeister Wolfgang Germ fordert daher eine Wirtschafts-Soforthilfe von einer Million Euro für die heimischen Unternehmen. Stadtrat Christian Scheider fordert außerdem das Aussetzen der Miete bei Gemeindewohnungen.

KLAGENFURT. Der Corona-Virus hat fatale Auswirkungen auf die Wirtschaft und bringt unzählige heimische Betriebe an ihre finanziellen Grenzen. Nun sei es Zeit zu handeln. Das von Germ geforderte Wirtschafts-Soforthilfe-Paket soll für Ein-Personen-Unternehmen bis zu Großunternehmen gelten. Unterstützende Maßnahmen wären demnach zum Beispiel Mietförderung oder Reduktion der öffentlichen Ausgaben. Auch die Bürger der Stadt sollen eine Hilfestellung bekommen. Scheider fordert demnach einen Mieterlass zumindest im April für alle Wohnungen bei denen die Vergabe über die Stadt erfolgt. Bei Privatwohnungen hat die Stadt keinen Einfluss auf die Miete, jedoch sollen für diese Mieter Fonds eingerichtet werden, um diese zu unterstützen.„Jobverlust und Verdienstausfall wird leider dazu führen, dass sich viele die Miete nicht mehr leisten werden können."

Unterstützende Maßnahmen

„Liquidität für die Unternehmen wäre durch eine rasche Mietförderung möglich, aber auch die Reduktion von öffentlichen Abgaben wie beim Thema Wasser oder Stromabgabenreduktion über die Stadtwerke Klagenfurt wären sinnvoll. Man sollte sich hier am Beispiel Graz orientieren und ähnliche Maßnahmen setzen", so Germ. Scheider berichtet weiters, dass seit heute die SOMA-Märkte in Klagenfurt geschlossen sein sollen und somit die Kunden keine Möglichkeit mehr hätten, günstig Lebensmittel zu erwerben. Für diese soll die Stadt nun Einkaufsbons zur Verfügung stellen. „Diese Maßnahme soll die Mehrkosten im Vergleich zu einem üblichen Lebensmittelkauf ausgleichen“, sagt der Stadtrat.

Verdopplung der Sozialfonds

Der Vizebürgermeister schlägt außerdem eine Verdopplung des Klagenfurter Sozialfonds auf 200.000 Euro vor.. „Die ursprünglich für Ostermarkt und Fußballeuropameisterschaft vorgesehenen finanziellen Mittel sollen in den Sozialfond fließen und sozial schwachen Bürgern zugänglich gemacht werden“. Der Betrag soll bei Bedarf in bar ausgezahlt werden können, so Germ, damit Lebensmitteleinkäufe für Betroffene in jedem Fall möglich sind. „Die politischen Verantwortungsträger müssen jetzt Maßnahmen setzen um die sozial schwächeren Mitglieder unserer Gesellschaft bestmöglich zu unterstützen", so der Stadtrat.

Autor:

Julia Dellafior aus Klagenfurt

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