Corona-Virus
Protest gegen neue Regelungen für Veranstaltungen von Kärntens Tourismus

Private Feiern, wie Hochzeiten und Taufe sind ebenso betroffen.
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  • Private Feiern, wie Hochzeiten und Taufe sind ebenso betroffen.
  • Foto: ©Vishnu R/Pixabay
  • hochgeladen von Julia Dellafior

Trotz geringer Corona-Infektionszahlen und "grünem Licht" für Kärnten bei der Corona Ampel werden Veranstaltungen beinahe gänzlich untersagt. Die Auswirkungen auf viele Betriebe sind fatal.

KÄRNTEN. Seit heute, dem 14. September, gelten wieder verschärfte Personenbeschränkungen für Veranstaltungen in Kärnten – und das obwohl die Infektionszahlen geringer sind als in anderen Bundesländern. Anstatt auf regionale Entwicklungen zu achten, werden nun wieder bundesweite Regelungen durchgesetzt. Obmann der WK-Fachgruppe Gastronomie, Stefan Sternad, zeigt dafür wenig Verständnis: „Wir haben in diesem Sommer bewiesen, dass sich eine disziplinierte Umsetzung von Abstands- und Hygieneregeln positiv auswirkt. Es ist absolut unverständlich, dass nun österreichweite Einschränkungen gelten sollen, obwohl die Infektionszahlen nur in einzelnen Bundesländern steigen.“ Unternehmen und ihre Mitarbeiter investieren Wochen an Vorbereitungen für ihre Veranstaltungen. Mit den verschärften Regelungen geht jegliche Planungssicherheit für tausende Unternehmen verloren.

Zweiter Lockdown für die Eventbranche

Vor allem die Freizeit- und Sportbetriebe, die sich auf die Organisation von Events spezialisiert haben, sind von den aktuellen Regelungen betroffen. „Es waren ab März harte Wochen für unsere Veranstaltungsexperten, in denen kein einziger Euro verdient werden konnte. Nachdem sich die Situation im Sommer ein wenig normalisiert hat, ist die jetzige Regelung nun wie ein zweiter Lockdown für die Eventbranche. Die Kunden rufen an und sagen reihenweise Veranstaltungen ab, was einerseits natürlich verständlich ist, aber die Betriebe an den Rand ihrer unternehmerischen Existenz drängt", erklärt Obfrau der Fachgruppe Freizeit- und Sportbetriebe Astrid Legner.

Vorgehen erntet Unverständnis

Für Legner und Sternad ist es vollkommen unverständlich, wieso man nicht versucht habe, das Ampelsystem erfolgreich umzusetzen. „Politischer Hick-Hack sorgt nun dafür, dass Unternehmen nicht arbeiten dürfen und ihre Mitarbeiter nicht entlohnen können. Das macht einfach sprachlos“, ärgert sich der Wirtesprecher. Er erwartet von der Politik, diese Entscheidung zu überdenken.

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