25.09.2014, 10:54 Uhr

Für Kathi - ein großes DANKE an alle Spender!

Kathi im Rollstuhl mit Schutzkappen (Druckmotiv aus "Der Lichtsucher" von Helga Fanzott - Wunsch von Jutta Brundula) (Foto: Jutta Brundula)
Jutta Brundula (Mutter von Katharina) und die Initiatorin Helga Fanzott und Organisator Roland Pössenbacher bedanken sich recht herzlich bei allen Spendern (Margit Arz, Gina, Edi, Ernst Jammer, Rudi Kuchling, Gerhard Lippitz, Eveline Ouschan, Johanna Kaiser-Olschnegger, Sandra Pinter, Irene Rukl, Magdalena Wilplinger - und Helga Fanzott) für ihre Spenden für Kathi - DANKE!
Mit den gesammelten 500.-- Euro wurden dringend notwendige Schutzkappen für den Rollstuhl von Kathi gekauft und es werden Logopädie Stunden damit bezahlt.

Katharina`s Geschichte:
"Katharina kam am 12.6.2001 mit Down Syndrom zur Welt und hat seither schon sehr viel mitgemacht.
Gleich nach der Geburt wurde ein Herzfehler ( AV-Septumdefekt, Aortenbogenhypolasie) diagnostiziert, der durch eine Operation am 27.9.2001 im AKH Wien, korrigiert wurde.
Nach der Operation ergaben sich leider Komplikationen, eine toxische epidermale Nekrolyse (eine Allergie auf Medikamente), die einen fast 6 Wochen langen Aufenthalt im künstlichen Tiefschlaf, auf der Intensivstation, zur Folge hatte. Kathi war komplett sediert um eine Heilung der Hautablösung (wie nach einer hochgradigen Verbrennung), zu ermöglichen. Wir wußten damals nicht ob Sie das alles überstehen wird. Aber Sie ist eine Kämpferin!
Aber danach war für uns alles anders. ........
Kathi war blind, wollte nicht mehr selbständig essen, mußte auch zu Hause längere Zeit künstlich ernährt werden...... war schwer behindert.
Auf Grund Ihrer geistig-körperlichen und visuellen Behinderung ist Sie mit Ihrer Entwicklung sehr weit hinten. Sie kann weder stehen, gehen, noch sprechen oder sehen und wir mußten sehr viele Therapien und Frühförderungen machen, um Ihr zu helfen, sich weiterzuentwickeln.
Es war keine leichte Zeit ...... ich konnte auch leider nicht mehr in die Arbeitswelt zurück, da nach vielen Krankenhausaufenthalten und ständigem Betreuen und Pflegen die Doppelbelastung für mich einfach zu groß war, vor allem da wir auch schon wußten, daß eine 2.Herzoperation gemacht werden muß.
Außerdem musste und wollte ich meine ganze Energie ,Liebe, Geduld und Aufmerksamkeit meinem Herzstück Katharina geben.
Im September 2010 hatten wir dann die 2. OP, gottseidank hatte Sie alle Medikamente gut vertragen, da sie ja schon älter und stabiler war.
Naja..... inzwischen ist Kathi 13 Jahre alt und hat Ihre kleinen, feinen Entwicklungsschritte gemacht.
Sie geht im Keilinstitut zu Schule, sitzt im Rolli und kann kleine Transferwege mit Halten zurücklegen.
Trotzdem braucht sie Anwesenheit und Pflege rund um die Uhr.
Wir haben auch eine Logopädin die einmal in der Woche nach Hause kommt um mit Kathi zu arbeiten."
Jutta Brundula
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