29.08.2014, 13:06 Uhr

Autofahrern geht kein Licht auf

Dieser Sommer war einer der Regenreichsten der vergangenen Jahre, da wurde wieder deutlich wie sehr die „Lichtpflicht“, welche von ARBÖ und ÖATMC und massiven Protest abgelehnt wurde, für die Sicherheit wichtig ist.

Nach §60 Abs 3 StVO sind alle Fahrzeuge während der Dämmerung, bei Dunkelheit, Nebel oder wenn es die Witterung erfordert so zu beleuchten, dass die bei stillstand aus mindestens 50 Meter Entfernung ausreichend zu erkennen sind. Dh, bei Regenwetter muss das Abblendlicht eingeschaltet werden. Dies ist nicht nur zur Sicherheit der Autolenker, auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer.
Einspurige Fahrzeuge müssen sogar immer, egal zu welcher Tages oder Jahreszeit, mit Abblendlicht verkehren. Dies gilt nur nicht wenn das Fernlicht verwendet wird, aber grundsätzlich müssen Mopeds und Motorräder immer mit Licht verkehren. Das falsche oder nicht Verwenden zieht sogar Konsequenzen nach sich, die Strafen reichen von € 36, über € 72,- bis zu € 5.000,-

Die ehemalige Regelung, welche für Sicherheit sorgen sollte, stoß auf massive Ablehnung, vor allem von älteren Lenkern. Persönlich durfte ich am Tag und in der Nacht schon mit Fahrzeugen in Blindflug Bekanntschaft machen, ein Moped auf der Landstraße, ein Traktor hinter einer unübersichtlichen Kurve oder ein dem Anschein nach geparktes Fahrzeug auf der Rosentaler Straße, welches sich dann vor mir zum plötzlichen überqueren der Straße entschied.

Von Seiten der EU gibt es mittlerweile schon Ansätze, da alle Neufahrzeuge schon per Gesetz mit Tagfahrlicht ausgestatten werden müssen. Zum hoffen ist, dass viele den Autowechsel schnell vollziehen, da ein Umdenken der Autofahrer und ein neuerliches Gesetz eher ausgeschlossen sind.
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