13.09.2016, 12:00 Uhr

Das Hochwasser bändigen

Hochwasser: Durch die Auffangbecken können die Wassermassen kontrolliert werden. Überschwemmungen werden vermieden (Foto: Woche/KK)

Durch Auffangbecken und die Uferpflege werden Überschwemmungen in Klagenfurt vermieden.

KLAGENFURT (mv). Die Ortschaft Waltendorf oberhalb der Feldkirchnerstraße gilt in der Landeshauptstadt als hochwassergefährdet. Die Stadt will nun die Situation durch ein Auffangbecken mit einem Fassungsvermögen von 80.000 Kubikmetern entschärfen. Derzeit befindet man sich in der Detailplanung. Der Baustart sollte 2017 erfolgen. Die Gesamtkosten werden sich auf 420.000 Euro belaufen.

Wassermassen bändigen

Karl Weger, Leiter der Abteilung Entsorgung, erklärt, wie ein verhältnismäßig kleiner Bach zu einer Gefahr werden kann. "In dem Bereich gibt es viele Häuser und der Bach verläuft durch mehrere Rohre, die auf ein sogenanntes Jahrhunderthochwasser nicht ausgelegt sind", erläutert Weger. Die Wassermassen werden in dem Rückhaltebecken gebändigt und dann durch eine Schleuse kontrolliert abgelassen. "So kann eine Überflutung vermieden werden", sagt der Leiter der Abteilung Entsorgung. Das Auffangbecken wird in einer Senke neben dem Brehmsbergweg errichtet. In der Landeshauptstadt gibt es derzeit fünf Rückhaltebecken. Sie befinden sich beim Temischer Teich, dem Polsterteich und in Seigbichl und Rotschitzen.

Verklausung vermeiden

Die Uferpflege, wie sie unlängst an der Glan stattgefunden hat, dient ebenfalls der Vermeidung von Überflutungen. "Durch Sträucher und Wurzeln, die in das Bachbett reichen, kann es zu Verklausungen und in der Folge zu Überschwemmungen kommen", erklärt Wegener.
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