16.11.2017, 14:00 Uhr

E-Sports: Zwei Klagenfurter sind Overwatch-Staatsmeister

Siegerfoto: Timo Hasenbichler, Roman Hungersberger, Mario Germ, Tobias Lukes, Oliver Nguyen und Christopher Knauseder (v.l.) (Foto: KK)

Klagenfurter Timo Hasenbichler ist mit seinem Team Staatsmeister im Online-Game "Overwatch".

KLAGENFURT (stp). Die Klagenfurter Timo Hasenbichler und Mario Germ holten sich kürzlich mit ihrem Team 99 % (99 Percent) den österreichischen Overwatch-Meistertitel im Rahmen der "Esports League Austria" in Wien.

"Zufällig im selben Team"

Kennengelernt hatten sich die beiden Klagenfurter zufällig übers Internet. "Wir hatten beide die Idee, das Spiel auf Wettkampfniveau zu spielen. Wir haben uns dann zu sechst als Team zusammengetan", erzählt Hasenbichler. Als bestes Team in Österreich habe man dann schon in der Qualifikation gezeigt, dass der Weg zum Titel nur über Hasenbichler und sein Team führen würde.

Er selbst hat das Online-Game etwa zwei Monate nach seinem Erscheinen im letzten Jahr für sich entdeckt und sofort Gefallen daran gefunden. "Ich habe früher viel League of Legends und auch etwas Counterstrike gespielt. Overwatch ist durch die unterschiedliche Rollenverteilung aber viel schneller und dynamischer", so Hasenbichler, der seit Oktober an der FH Kapfenberg "IT und Mobile Security" im Master studiert.

Obwohl E-Sport derzeit noch nicht vollständig in der Gesellschaft etabliert ist, glaubt Hasenbichler an eine starke Weiterentwicklung in den nächsten Jahren: "E-Sport wird richtig groß werden in den nächsten 20 Jahren. Es zeichnet sich immer mehr ein Generationenwechsel ab."

Internationale Wege

Nach dem Staatsmeistertitel wolle man mit dem Team auch internationale Wege gehen. Seit kurzer Zeit spielt das Team für die "Organisation Plan-B eSports" und hat auch vor bei internationalen Turnieren Fuß zu fassen.

Hinter dem Erfolg stehe aber auch harte Arbeit, merkt Hasenbichler an: "Wir haben für die österr. Meisterschaft drei Mal pro Woche als Team für jeweils bis zu drei Stunden trainiert. Alleine habe ich dann zusätzlich noch etwa zwei Stunden am Tag investiert." Dabei werde nicht durchgehend gespielt, sondern auch analysiert und mit den Teamkollegen diskutiert. "Du muss auch im E-Sport mental extrem fit sein – ähnlich wie in jeder anderen Sportart", so Hasenbichler.
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