18.09.2014, 15:00 Uhr

Ein "Königreich" war im Jahr 2009 Sieger

Noch heute erinnert eine rote Tafel die Pöllinger mit Pfarrer J. N. Wornik (Zweiter v. li.) an den Sieg bei der 1. WOCHE-Dorfwahl

230 Pöllinger holten sich bei der ersten WOCHE-Dorfwahl 2009 den Sieg.

petra.moerth@woche.at

PÖLLING. Acht Kilometer westlich von St. Andrä im Lavanttal, auf 920 Meter Seehöhe, liegt Pölling. Der Ort gewann bei der ersten WOCHE-Dorfwahl 2009 den Titel "Lebenswertestes Dorf Kärntens". „Bei uns leben 230 Einwohner inklusive der Zweitwohnsitz-inhaber“, informiert der damalige Obmann der Landjugend, Thomas Seelaus.

Klein, aber fein

Im Ortskern thront eine der sieben Filialkirchen, die der liebevoll „Saualmpfarrer“ genannte Johann Nepomuk Wornik betreut, daneben das Pfarrhaus, die Schule, Expositur der Volksschule St. Andrä, und das Rüsthaus der Freiwilligen Feuerwehr. Das einzige Gasthaus im Ort führt Wirt Manfred Schober, der allerdings nicht mehr auskocht, „seit ihm die Frau davongelaufen ist“. Wirft man vom Berg aus einen Blick ins Tal, eröffnet sich die einzigartige Aussicht: das Lavanttal – vom Schloss Wolfsberg bis zur St. Andräer Stadtpfarrkirche – liegt dem Betrachter zu Füßen.

„Pölling ist ein Königreich und rundherum liegt Österreich“, so Seelaus. Nicht selten blicken die „nebelfreien“ Pöllinger auf ein graues Meer hinunter. Seelaus führt mit seinen Eltern eine Kleintierfarm; viele andere im Bergdorf verdienen ihre Brötchen in der Landwirtschaft. „Auf rund 1.600 Metern Seehöhe treiben die Bauern alljährlich von Juni bis September an die 100 Stück Vieh auf der ,Pöllinger Hütte‘ der Agrargemeinschaft zusammen“, berichtet Seelaus. Groß geschrieben wird der Zusammenhalt der Bewohner im Dorf. Das hat nicht zuletzt das Sammeln der 13.680 Stimmen der Pöllinger „Unterschriftenjäger“ für den Sieg bei der Dorfwahl gezeigt.

Pfarrer betet für Dörfer

Besonders ins Zeug gelegt hat sich Pfarrer Wornik. "Ich bete für jedes Dorf, dessen Gemeinschaft sich ins Zeug legt und WOCHE-Dorfsieger 2015 werden will und wird, denn die Früchte sind bleibende Erlebnisse."


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