28.08.2014, 21:42 Uhr

Farbenfroh in den Ehebund

So geht's auch: Originelle Fotos sorgen dafür, dass das Brautkleid nicht verstaubt. Man muss sich nur trauen (Foto: Szalay)

Walter Szalay "beschmiert" von Berufs wegen Brautkleider.

EBENTHAL. (ma) Vom Informatiker zum gern gesehenen Gast auf allen Feiern: Walter Szalay, professioneller Fotograf, lichtet seit drei Jahren Events in ganz Österreich ab. Business- und Hochzeitsfotografie sind seine Spezialgebiete.

Von analog zu digital

Der Software-Entwickler schoss schon für die Kärntner Tageszeitung Fotos, selbstständig gemacht hat er sich damit Anfang 2012. "Der Beruf hat sich stark verändert. Analoge Fotografie gibt's nicht mehr, was dazu führte, dass viel mehr Fotos gemacht werden können. Die Qualität wird dadurch aber nicht unbedingt besser", sagt Szalay. Er ist noch mit der Dunkelkammer und manuellen Arbeitsmethoden vertraut, die heutzutage ausschließlich am PC stattfinden.
Zum Beruf gehört aber viel mehr. "Knipsen allein reicht nicht. Bei Firmenkunden müssen die Fotos, die dann meist im Internet landen, zum Gesamtlayout des Unternehmens passen. Die traditionellen Porträtfotos werden von Aufnahmen direkt an den Arbeitsplätzen abgelöst. Dafür braucht es, je nach Anspruch und Wunsch, verschiedenste Techniken und Belichtungen", so der Fotograf.

Trash the Dress

Bei Privatkunden - meistens Brautpaare - ist es ähnlich. Standbilder sind out, Action-Fotos im Trend. Hierzu bietet Szalay als Erster eine hierzulande unbekannte Foto-Session aus den USA an. Bei "Trash the Dress" wird nach der Heirat das Brautkleid zerstört, was für witzige Erinnerungsfotos sorgt. "Das Kleid ist sonst nur im Schrank und verstaubt", erklärt der 56-jährige. So hängt kein Kleid im Schrank, aber gute Bilder an der Wand.
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