19.10.2014, 18:30 Uhr

Kammermusik in Maria Saal

Raphael Kasprian vom Acies Quartett ist Teil des Ensebles von "kammermusk.mariasaal" (Foto: Stefan Schweiger)
MARIA SAAL. (chl). Das Team von „Trigonale“, „Kultur.Raum.Kirche“ und „Tonhof Maria Saal“ hat ein neues „Baby“: das „Mini Festival“ „kammermusik.mariasaal“. Die ersten Laute wird es von 25. bis 31. Oktober von sich geben. „Was im Vorjahr als Tonhof-Beitrag für die Transformale geplant war, wurde weiterentwickelt und kann heuer – auch dank der der finanziellen Unterstützung privater Personen – erstmals verwirklicht werden“, berichtet Stefan Schweiger, Leiter der eingangs erwähnten Kulturinitiativen. Schweiger füllt damit eine kulturelle Lücke im Land: „Es gibt in Kärnten aktuell keine Veranstaltung, die sich in konzentrierter Form um kammermusikalisch besetzte Musik kümmert.“

Neue Wege zur Musik

Wie von den von Schweiger geleiteten Projekten gewohnt, geht es auch bei der neuen Kammermusik-Konzertreihe darum, „neue Wege zur Musik“ zu beschreiten und ausgetretene Pfade nicht einmal zu streifen. „Wir wollen Freiräume schaffen und zulassen für die Kreativität und die Ideen der einzelnen Musiker, die aus verschiedensten Richtungen kommen – musikalisch und geographisch. Die zehn Musikerinnen und Musiker stehen seit Anfang des Jahres in Kontakt und haben gemeinsam einen Programm-Pool erarbeitet, aber erst vor Ort, bei den Proben werden die finalen Abendprogramme der einzelnen Konzerte festgelegt“, erklärt Schweiger.
„Headquarter“, Probenort und kommunikativer Treffpunkt ist der Tonhof in Maria Saal. Neue Spielstätte ist die Propstei, hinter dem Dom, die, so Schweiger über einen perfekt geeigneten Kammermusik-Saal verfügt“ und wo vier der sechs Konzerte stattfinden werden.

Ein gutes Tier ist das Klavier

Die Konzertabende stehen jeweils unter einem Motto (zum Beispiel: Ein gutes Tier ist das Klavier oder Li(e)ber Tango?“) und im Pool finden sich unter anderem Werke von Antonin Dvorák, Franz Schubert, Richard Strauss, Robert Schumann, Joseph Haydn, Max Reger und Astor Piazzolla.

Klagenfurter Geiger Kasprian

Zu den zehn Musikerinnen und Musikern zählt der 30-jährige Klagenfurter Raphael Kasprian, Geiger und Mitglied des „Acies Quartett“. Mit sechs Jahren erhielt er seinen ersten Violinunterricht am Kärntner Landeskonservatorium, er ist (unter anderem) mehrfacher „Prima la music“-Preisträger und schloss 2006 sein pädagogisches Studium und 2008 das Konzertfachstudium am „Konse“ ab. Sein Masterstudium absolvierte Kasprian am Mozarteum in Salzburg; seit zwei Jahren unterrichtet er Violine, Viola, Kammermusik und Kammerorchester an der Musikschule Klagenfurt sowie Violine am Johann-Josef-Fux-Konservatorium in Graz.
Die weiteren Musiker sind Cecilia Bernardini (Violine), Hans Eijsackers (Klavier), Anna Magdalena Kokits (Klavier), Jan Petryka (Tenor, Cello), Nora Romanoff (Viola), Tristan Schulze (Cello, Klavier, Orgel und Komposition), Monika Schwabegger (Mezzosopran), Rick Stotijn (Kontrabass) und Peter Trefflinger (Cello).

Kammermusik.mariasaal:25.10., 19 Uhr, Propstei Maria Saal: a.Dios; 26.10., 18 Uhr: Ein gutes Tier ist das Klavier, 27.10., 19 Uhr: Der Amethystenbecher, 28.10., 19 Uhr: Li(e)ber Tango?, alle: Propstei Maria Saal: 29.10., 19 Uhr, Rathaus St. Veit: Forelle à la Müllerin; 31.10., 19 Uhr, Dom zu Maria Saal: Soli Deo Gloria. Karten im Vorverkauf: u.a. Buchhandlung Heyn, Klagenfurt; telefonische Kartenreservierung: 04223/29079.
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