20.10.2016, 11:39 Uhr

Killer-Clowns: Folgen werden oft unterschätzt

Erstmals in Kärnten gesehen: Killer-Clowns verbreiten derzeit Angst und Schrecken. (Foto: mev.de)

Killer-Clowns sollen in Moosburg und Spittal ihr Unwesen treiben. Die Polizei warnt vor den Folgen der Clown-Attacken.

MOOSBURG, SPITTAL. In den Medien kursieren derzeit Meldungen über zwei Killer-Clowns die in Moosburg und Spittal aktiv gewesen sein sollen. Der Polizei ist nur ein Vorfall in einer Spittaler Schule bekannt. "Es hat sich jemand aus Scherz eine Maske aufgesetzt. Aber es war kein Killer-Clown", sagt Polizeisprecher Rainer Dionisio. Der Vorfall in Moosburg ist der Polizei nur aus den Medien bekannt. "Wir sind der Sache nachgegangen, aber es hat keine Hinweise gegeben", so Dioniso.

Folgen werden unterschätzt

Die Aktionen der Killer-Clowns können jedoch sehr schnell zu einer strafrechtlichen Übertretung werden. "Leute zu erschrecken ist eine Sache, aber wer sie in Furcht und Schrecken versetzt, überschreitet eine Grenze. Es könnte sich dabei um eine Drohung oder einer Nötigung handeln, also Delikte die sogar strafrechtlich relevant sind", erklärt der Polizeisprecher. Eine weitere Gefahr sieht der Dionisio in den Folgen einer Killer-Clown-Attacke. "Die Opfer können sich bei der Flucht verletzen oder gar von einem Auto erfasst werden", warnt der Polizeisprecher.
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Zoltán Odri aus Josefstadt | 21.10.2016 | 08:56   Melden
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