17.01.2018, 14:53 Uhr

Mobbing in Schulen - was tun?

Mobbing und Gewalt sollen nicht ignoriert werden (Foto: pixabay)

Mobbing und Gewalt im Bildungsbereich nimmt immer weiter zu.

Mobbing in der Schule steht also für böswillige und bewusste Handlungen, die zum Ziel haben, den Mitschüler oder die Mitschülerin „fertig“ zu machen.Dieses Verhalten nimmt in den Schulen leider immer mehr zu. Treffen kann es jeden einzelnen Schüler.
Als besonders gefährdete Personen gelten Schüler, die sich durch ein oder mehrere Merkmale von der Klasse abheben, z.B. durch eine Behinderung, die Sprache, einen anderen Sozialstatus, äußere Auffälligkeiten wie Kleidung, Haare, Verhalten und vieles mehr.


Antimobbing-Fibel

Zur Sensibilisierung wurde in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern, der Kinder- und Jugendanwaltschaft sowie auch der Schulpsychologie eine „Antimobbing-Fibel“ erstellt und allen Schulen zur Verfügung gestellt. Landesweit werden Initiativen durchgeführt, die sensibilisieren sollen, um in weiterer Folge Mobbing vorzubeugen und im Anlassfall gezielt intervenieren zu können.

Verantwortung übernehmen

„Schule soll ein sicherer Ort sein, Schule nimmt Verantwortung durch Hinschauen wahr“, so Landesschulrat Rudolf Altersberger. Der Landesschulrat empfiehlt bei Mobbing-Vorfällen schnelles Handeln und den Vorfall nicht zu ignorieren. „Mobbing-Opfer brauchen rasche Hilfe und sollten sich sofort an Lehkräfte oder die Schulleitung wenden“, erklärt Altersberger. Empfohlen wird auch einen Schulpsychologen hinzuzuziehen.
Auf keinen Fall sollten Schüler, die Opfer von Mobbing und Gewalt wurden, dies ignorieren, sondern sich sofort Hilfe suchen und jemandem anvertrauen.

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