23.11.2016, 07:00 Uhr

Pfarrplatz verwandelt sich im Winter in eine Eislauffläche

Ab Montag verwandelt sich der Klagenfurter Pfarrplatz in eine 360 Quadratmeter große Eislauffläche. Am 3. Dezember wird offiziell eröffnet (Foto: WOCHE Archiv)

Rund 80.000 Euro kostet der neue Eislaufplatz, der ab 3. Dezember am Pfarrplatz stehen wird.

KLAGENFURT (stp). Die Klagenfurter Innenstadt ist um eine Weihnachts-Attraktion reicher. Denn am Pfarrplatz wird es heuer erstmals einen Eislaufplatz geben. Am Montag beginnen die Aufbauarbeiten, ab Samstag, 3. Dezember, soll die Eisfläche für Groß und Klein geöffnet sein.

Idee seit zwei Jahren

"Die Idee dafür gab es schon vor zwei Jahren. Grund dafür war einfach, dass es in allen großen Städten einen Eislaufplatz gibt. Daher sollte das auch in Klagenfurt nicht fehlen", erzählt Teatro-Chef Gert Höfferer. Zusammen mit Clemens Schöffmann (Tavernakel) und Armin Kern (Corso) wird er für Essen und Trinken rund um den neuen Eislaufplatz sorgen. Die ursprüngliche Idee war es, die Eisfläche auf dem Neuen Platz aufzubauen. "Da hätte man aber erst den Christkindlmarkt abwarten müssen", erklärt Höfferer.

360 Quadratmeter groß

Bis man das Vorhaben realisieren konnte, musste man zahlreiche Genehmigungen einholen. "Wir mussten zum Beispiel auch die Kirche miteinbeziehen. Auch der Pfarrer hat uns am Ende sein OK gegeben", so Höfferer.
Die Kosten für die Eisfläche, die etwa 360 Quadratmeter (30 x 12,5 Meter) groß sein wird betragen ca. 80.000 Euro. "Je nach Stromverbrauch kann das noch etwas schwanken", so Höfferer. Bis zu einer Außentemperatur von ca. 18 Grad könne man das Eis kühlen. "Ich hoffe, dass aus dieser Idee in den nächsten Jahren ein Fixpunkt in der Klagenfurter Innenstadt werden könnte", hofft Höfferer.

Parkflächen blockiert

Dass durch den Eislaufplatz vorhandene Parkflächen nicht benutzbar sein werden, ärgert Cornelia Hübner von der IG Innenstadt: "Der Pfarrplatz ist immer sehr gut frequentiert, die Parkplätze werden immer gebraucht. Vielmehr stört mich jedoch, dass ein genaues Konzept fehlt. Glühweinstände haben wir meiner Meinung nach in der Stadt schon genug."
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