09.11.2016, 10:28 Uhr

Renntauglichkeit wird untersucht

Voller Einsatz auf dem Rad: Ein Großteil der Ironman Teilnehmer kommt wegen der schnellen Radstrecke nach Kärnten. Derzeit werden die Straßen auf ihre Renntauglichkeit geprüft (Foto: Kuess)

Desolate Straßen könnten bei Ironman zu Streckenänderung führen. Veranstalter hofft auf Lösung.

KLAGENFURT. Die desolaten Kärntner Straßen sorgen derzeit für Verunsicherung unter den heimischen Triathleten. Nach einem Unfall eines Radsportlers bei einer Veranstaltung evaluiert nun das Land den Zustand der Straßen. Aus Haftungsgründen kann dann eine Genehmigung für Rennen auf desolaten Straßenabschnitten verwehrt werden. Auch die Ironman-Strecke könnte davon betroffen sein. Konkret geht es um einen Streckenabschnitt im Bereich des Faaker Sees.

Die Teilnehmer verärgern

Ironman Organisator Erwin Dokter hofft auf eine schnelle Entscheidung der Behörden. "Je früher wir wissen, was Sache ist, desto besser. Die Athleten kennen die Ironman-Strecke und bereiten sich gezielt darauf vor. Wenn ich wenige Wochen vor dem Ironman eine Streckenänderung verlautbare, werde ich von den Teilnehmern wahrscheinlich gelyncht", stellt Dokter klar. Falls es dennoch keine Genehmigung für einzelne Streckenabschnitte geben sollte, hat sich der Organisator bereits einen Notfallplan zurechtgelegt. "Es gibt bereits Pläne, wie man die betroffenen Bereiche umfahren kann. Der Ironman 2017 wird auf jeden Fall stattfinden", verspricht Dokter.

Straßen werden geprüft

Auf der Seite des Landes ist man ebenfalls um eine schnelle Lösung bemüht. "Derzeit wird der Zustand der Straßen evaluiert. Wir werden dann unser Möglichstes versuchen die Straßen im Rahmen unseres Budgets renntauglich zu machen", sagt der zuständige Landesrat Gerhard Köfer. Dass für die Sanierung zu wenig Geld vorhanden sein könnte, schließt Köfer aus.
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