07.09.2016, 09:00 Uhr

Seehaus kommt am Bezirksgericht unter den Hammer

Unter dem Hammer: Eine Seeliegenschaft wird am Bezirksgericht zwangsversteigert. Der Rufpreis beträgt 2,8 Millionen Euro (Foto: mev.de (Symbolfoto))

Die Liegenschaft wird am Bezirksgericht versteigert. Das Mindestgebot beträgt 2,8 Millionen Euro.

KRUMPENDORF, KLAGENFURT (mv). Beim Handel von Seeimmobilien steht stets die Diskretion im Vordergrund. Wer an wen zu welchem Preis verkauft, darüber wird nur hinter vorgehaltener Hand gemunkelt, anders schaut es bei einem Haus in Krumpendorf aus: Es kommt am 5. Oktober am Bezirksgericht Klagenfurt unter den Hammer. Der Rufpreis beträgt 2,8 Millionen Euro.

Eigentümer im Zwist

Hintergrund der Zwangsversteigerung ist eine Meinungsverschiedenheit zwischen den beiden Grundstücksbesitzern. "Mein Mandant hat einen Anteil als Altersvorsorge gekauft. Es gab ein langes Hin und Her zwischen ihm und dem anderen Eigentümer. Da keine Einigung zu erzielen war, wird die Liegenschaft nun versteigert", so Jurist Christof Schönfelder.
Sein Mandant hofft, dass es noch vor dem Versteigerungstermin zu einer Lösung kommen wird. "Es ist zu befürchten, dass bei der Versteigerung nicht der Preis erzielt werden kann, der am freien Markt bezahlt wird", erklärt der Schönfelder. Laut Bewertungsgutachten wurde die Versteigerung von seinem Mandanten wegen einer Summe von rund 35.000 Euro angestrebt.

282.000 Euro hinterlegen

Der Vorstand des Bezirksgericht Wilhelm Waldner erklärt den Ablauf der Versteigerung. "Nach der Darstellung der Liegenschaft werden die Steigerungsschritte festgelegt. Danach wird das geringste Gebot aufgerufen und die Versteigerung beginnt", erklärt Waldner. Wer den Zuschlag erhält, muss ein Vadium in der Höhe von 282.000 Euro hinterlegen.
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