11.10.2014, 14:08 Uhr

Sie helfen Kindern in indischem Waisenhaus

Rund 100 Schülern wurde Englisch beigebracht. Bei 47 Grad Hitze und Moskitos keine leichte Aufgabe (Foto: Walzl/KK)

Bernhard Walzl und Stefan Pirker arbeiteten als Lehrer in Südindien.

MARIA SAAL/PUSARNITZ. Ein Ferialjob der besonderen Art: Der BWL-Student Bernhard Walzl und der angehende Jurist Stefan Pirker verbrachten den Sommer im südinidischen Dorf Kalakad.

Raus aus Komfortzone

"Wir unterrichteten Englisch in der Schule eines Waisenhauses. Bücher gab es keine, wir redeten und malten die Dinge an die Tafel", erzählt Walzl. Als Verpflegung gab es sogar als Frühstuck schon Curry mit Reis, geschlafen wurde in einem kleinen Klassenzimmer auf Matratzen ohne Kopfpolster.
"Ich will diese Zeit dennoch nicht missen", so der BWL-Student. "Manchmal muss man raus aus seiner Komfortzone, um neue Kulturen kennen zu lernen und Erfahrungen zu sammeln". Nächstes Jahr könnte er sich vorstellen, in Südamerika zu arbeiten.

Zur Sache

Die Studenten haben den Job auf der Internetplattform "Global Volunteers" gefunden.

Gehalt gab es keins, auch der Flug musste selbst gezahlt werden. Unterkunft und Verpflegung waren aber gratis.

Genauere Infos zum Freiwilligen-Projekt gibt es auf der Homepage www.global-volunteers.de.
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