14.12.2017, 10:44 Uhr

"WoSaMa": Hilfe bei Wohnungslosigkeit

Marlene Zwanzger, Maria Lesjak und Cornelia Kössldorfer setzen sich für Obdachlose ein (Foto: Wulz)

Soziale Institutionen haben sich als Sprachrohr für obdachlose Personen zusammengeschlossen.

KLAGENFURT. WoSaMa: "Wohnungslosigkeit sichtbar machen".
Soziale Einrichtungen aus ganz Kärnten haben sich 2016 zur Interessensgemeinschaft zusammengeschlossen um als gemeinsames Sprachrohr für betroffenen Personen aufzutreten und sich gegenseitig zu unterstützen.
Der Grund dafür war, das auch in Kärnten ein Teil der Gesellschaft in unzumutbaren Wohnverhältnissen lebt und von der Öffentlichkeit nicht genügend wahrgenommen wird.

Wohnungslosigkeit

WoSaMa besteht aus Experten sozialer Einrichtungen Kärntens, welche mit dem Thema Wohnungslosigkeit täglich konfrontiert sind. Bei Treffen in regelmäßigen Abständen diskutieren die Mitglieder über die gesellschaftspolitischen Entwicklungen im Bereich der Wohnungslosenhilfe.
Ziel ist es, Betroffene in der Öffentlichkeit zu vertreten. Ebenso möchte WoSaMa auch jenen Betroffenen helfen, die nur kurzfristig eine Unterkunft zur Verfügung haben und vor der Obdachlosigkeit stehen. Hauptaufgabe ist die Forderung von Maßnahmen zur Verbesserung der Versorgungslandschaft für die Betroffenen.

Soziale Einrichtungen

Zur Interessensgemeinschaft zählen derzeit neun Mitglieder, welche mit dem thema "Wohnungslosigkeit" in ihrem Tätigkeitsfeld konfrontiert werden.
Soziale Einrichtungen:
Abteilung Soziales klagenfurt, Arge Sozial Villach, Caritas Kärnten, Diakonie de la tour (Juno Villach), NEUSTART Kärnten, streetwork Klagenfurt, Verein Just (Juno Klagenfurt), Verein Kraftwerk (Streetwork Villach) und die Volkshilfe Kärnten.
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