21.03.2017, 13:20 Uhr

Förderprogramm als Kampf gegen Feinstaub

Die Landesregierung sagt referatsüberschreitend dem Feinstaub in Klagenfurt und Ebenthal den Kampf an (Foto: Pixabay)

Förderungen des Landes zielen darauf ab, mindestens 100 alte Festbrennstoff-Heizungen in Klagenfurt und Ebenthal zu ersetzen.

KLAGENFURT, EBENTHAL. Als Feinstaub-Sanierungsgebiete bezeichnet Umweltreferent LR Rolf Holub Klagenfurt und Ebenthal. "Um in Zukunft auf weniger Feinstaub-Überschreitungstage im Jahr zu kommen, wurde heute ein umfassendes Förderprogramm für den Ersatz von Festbrennstoff-Heizungen, die mindestens 20 Jahre als sind, beschlossen", so Holub.

Zusätzlicher Regionalitätsbonus

Das Wirtschaftsreferat unterstützt den Austausch alter Öfen, wenn dabei heimische Firmen herangezogen werden. LR Christian Benger: "Wer seine alte Heizung austauscht und dafür eine heimische Firma nimmt, erhält einen Regionalitätsbonus in Höhe von maximal 500 Euro zusätzlich zur Förderung von Landesrat Holub."

Info-Abende geplant

Holubs Ziel: mindestens 100 Festbrennstoff-Heizungen in Klagenfurt und Ebenthal auf energieeffiziente Holzheizungen oder auf Fernwärme umzurüsten. Gefördert werden ausschließlich Anlagen bei Hauptwohnsitzen - die Förderhöhe beträgt höchstens 30 Prozent der anrechenbaren Kosten.
In den Genuss der Förderung kommt man bei Maßnahmen mit "spürbarer Feinstaub-Reduktion", d. h. beim Einbau von Scheitholz-, Pellets- oder Hackgutkessel, einer Wärmeverteilung, bei Installation von Solarthermieanlagen oder beim Anschluss ans Fernwärme-Netz.
Über die Fördermöglichkeiten wird man bei zwei Info-Abenden in Ebenthal und Klagenfurt genau informieren.
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