06.09.2016, 17:00 Uhr

Tourismusverband hat nun das Sagen

Gemeinsam für den Tourismus: Markus Geiger Helmuth Micheler, Maria-Luise Mathiaschitz, Adolf Kulterer und Otto Umlauft

Der Verband hat 2,3 Millionen Budget. Stadt zieht sich aus Subvention für Großevents zurück.

KLAGENFURT (mv). Nach langen Verhandlungen kommt der Tourismusverband Klagenfurt endlich in Fahrt. In einem ersten Schritt wird das Tourismusbüro aus dem Rathaus ausziehen. Der neue Standort im Rainerhof sollte Anfang November eröffnet werden. Bis nächstes Frühjahr wird in Klagenfurt ein Leihrad-System entstehen. Eine Anbindung an die Gemeinden Ebenthal und Maria Saal soll wenig später folgen.

2,3 Millionen Budget

In der kommenden Gemeinderatssitzung soll der Übergang der Anteile der Stadt an der Tourisumusregion in den neu gegründeten Tourismusverband erfolgen. Der Verband verwaltet die Tourismusabgaben von 6.000 Betrieben und hat ein Budget von rund 2,3 Millionen Euro. Unterstützungen von der Stadt gibt es nicht. "Unser Ziel ist es, neue Wege im Tourismus der Stadt zu gehen und die Positives zu erreichen", erklärte Helmut Micheler, Geschäftsführer des Tourismusverbandes. In seine Zuständigkeiten wird auch die Subvention von Großevents fallen. "Die Stadt wird sich aus diesem Bereich vollständig zurückziehen. Die Standortentscheidung bleibt jedoch bei der Stadt", erklärte Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz. Die Überlegungen der Stadt in die Tourismusregion Wörthersee zu wechseln, sind ebenfalls vom Tisch. "Ich kenne Roland Sint sehr gut und daher bin ich überzeugt, dass wir eine sehr gute Zusammenarbeit der beiden Regionen auf die Beine stellen können", sagt Micheler.

Marketing intensivieren

Ein Schwerpunkt des Tourismusverbandes wird das Marketing sein. "Das Marketing des Christkindlmarktes in Klagenfurt wird der Verband übernehmen. Ziel ist über die Kärnten Werbung Gäste aus Slowenien und Österreich anzusprechen", erklärt Micheler. Der Verband ist derzeit dabei alle touristischen Initiativen in Klagenfurt zu evaluieren. "Für uns steht dabei der nachhaltige Nutzen im Vordergrund", erläutert Adolf Kulterer, Obmann des Verbandes.
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