15.10.2014, 14:14 Uhr

Erfolgreiches Wochenende für WS Racing und Manuel Scheriau aus Klagenfurt beim 9. VLN Lauf (Motorsport Langstrecke)

Den 9. Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft absolvierte das Trierer Team WS Racing gleich mit zwei Opel Astra H GTC / OPC und meisterte parallel ein Event am Red Bull Ring in Spielberg, Österreich.
Während Teamchef Thorsten Willems das Event am Red Bull Ring leitete, teilten sich Vater Ernst Willems und Thomas Rehlinger die Teamleitung am Nürburgring.

Für die erfahrene Mannschaft, die 2014 nach 10 Jahren Abwesenheit wieder in die VLN einstieg, war es in dieser Saison der erste Start mit 2 Fahrzeugen.

Fritz Rabensteiner und Manuel Scheriau (beide Österreich) pilotierten dabei das 24h Klassensiegfahrzeug der V2T und wurden durch den Merziger RCN Piloten, Martin K., unterstützt.
Das Trio, welches sich bereits auf das 24h Rennen 2015 vorbereitet und einspielt, fuhr ein fehlerfreies Rennen und beendete dieses auf Rang zwei der Klasse V2T. Rabensteiner war dabei einer Doppelbelastung ausgesetzt, da er erst in der Nacht anreisen konnte.
„Ich musste bei unserem Event in Spielberg noch die Gäste begrüßen und habe das Event dann an meinen Teamchef übergeben, bevor ich mich auf die Reise in die 900 km entfernte Eifel aufgemacht habe.“ so Rabensteiner nach dem Rennen.
Ringneuling Manuel Scheriau beeindruckte dazu mit einer beachtlichen Leistung, wenn man bedenkt, dass der Klagenfurter erst vor wenigen Monaten seine ersten Ringerfahrungen gesammelt hat. Martin K. trug den markant folierten Astra dann sicher über die Ziellinie.

Auf dem zweiten Fahrzeug feierte Lena Strycek ihre Premiere in der VLN. Zusammen mit dem Engländer Peter Venn sowie Uwe Stein aus Meerbusch, konnte Lena Strycek dabei auf zwei erfahrene Ringkenner zurückgreifen.
Peter Venn absoliverte routiniert den Start, hielt sich aus allen Rangeleien heraus und übergab den Wagen in Runde 5 bereits an Uwe Stein, der seinen Turn gewohnt sicher und konstant abspulte. Uwe Stein zählt dazu ebenfalls zum 24h Kader 2015 im Team WS Racing und nutze den Lauf, um sich weiter an den Wagen zu gewöhnen.
Den letzten Stint belegte Lena Strycek und ließ dabei ihr Talent aufblitzen. Konstant schnelle Rundenzeiten, dazu Tagesbestzeit im Team und ein souveränes Auftreten im Renngetümmel zwischen den GT3 Fahrzeugen zeigten, dass sich die harte Schule durch Vater Volker ausgezahlt hat und sorgte für ein breites Grinsen an der Box.
Volker Strycek, ehemaliger DTM und 24h Champion, Opel Motorsportchef und Publikumsliebling am „Ring“ bereitete seine Tochter Lena lange auf diese Premiere vor und bewies damit einmal mehr, dass die RCN eine perfekte Schule für die doch härtere Fahrweise in der VLN darstellt.

Zum 10. und letzten Lauf der Saison startet das Team mit beiden Fahrzeugen in gleicher Besetzung.

Thorsten Willems nach dem Rennen:
„An der Stelle möchte ich mich auch bei meiner ganzen Crew bedanken. Insbesondere die Mechaniker hatten einen harten Job und haben bis tief in die Nacht geschraubt, um dieses Ergebnis zu ermöglichen. Eine klasse Teamleistung, die ohne jeden Einzelnen nicht möglich gewesen wäre!“


Link zu Manuel Scheriau
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