16.08.2016, 15:35 Uhr

,Kärnten läuft' als ein Ersatz für Rio

Edwin Kemboi. Der 32-jährige Spitzenläufer des KLC zählt zu den Favoriten bei "Kärnten läuft" (Foto: Kuess)

Edwin Kemboi (KLC) möchte Heimvorteil bei "Kärnten läuft" nutzen. Ziel ist der Landesrekord.

KLAGENFURT. Die Enttäuschung darüber, dass Edwin Kemboi am Sonntag nicht den Olympia-Marathon von Rio 2016 bestreiten wird, ist noch nicht ganz verblasst. Lediglich fünf Sekunden haben dem 32-jährigen gebürtigen Kenianer auf die Norm des Österreichischen Leichtathletikverbandes von 2:15,00 Std. gefehlt. Dennoch ist der Blick des Athleten vom Klagenfurter Leichtathletik Club bereits nach vorne gerichtet.

Meistertitel im Visier

Kemboi wird am Sonntag im Zuge der Laufveranstaltung "Kärnten läuft" auf der Halbmarathon-Distanz an den Start gehen. Der 32-Jährige möchte sich bei dem Event auch den Kärntner Meister sichern. Bei der Europameisterschaft in Amsterdam ist Kemboi auf schwierigem Terrain 1:07,51 Std. gelaufen. "Die Strecke entlang des Wörthersees ist sehr schnell, daher bin ich zuversichtlich, dass ich diese Zeit unterbieten werde", erklärt der KLC Athlet. Der Kärntner Rekord wird derzeit vom LC-Villach-Athleten Markus Hohenwarter in 1:04,26 Stunden gehalten.
Zwei Marathonstarts
Der weitere Fahrplan des Vaters einer achtmonatigen Tochter steht bereits fest. Nach „Kärnten läuft“ wird Kemboi auch den Wachau-Marathon am 18. September bestreiten. Danach folgt noch die Österreichische Meisterschaft über die Halbmarathon-Distanz am 2. Oktober in Salzburg, ehe er sich bereits im November beim Valencia-Marathon für die Weltmeisterschaft 2017 in London empfehlen möchte.
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