14.02.2018, 15:58 Uhr

Landesradsportverband zieht in den Sportpark

Der Kärntner Triathlonverband und der Landesradsportverband Kärnten arbeiten künftig zusammen (Foto: KK/Kärnten Sport)

LRV-Präsident Paco Wrolich und KTRV-Präsident Christian Tammegger wollen künftig Synergien nutzen.

KLAGENFURT. Der Landesradsportverband hat seinen Sitz nun in den Sportpark Klagenfurt verlegt, Präsident Paco Wrolich und sein Team wollen hier bestehende Synergien nutzen. Der Radsportverband teilt sich künftig die Büroräume mit dem Kärntner Triathlonverband (KTRV) und dem Verein Special Olympics – Herzschlag Kärnten. "Wir sind erfreut über die geglückte Kooperation mit dem Kärntner Triathlonverband. Diese wird über das gemeinsame Nutzen des Büros hinausreichen“, so Wrolich.
Auf sportliche Ebene wollen beide Verbände voneinander profitieren. „Wir können uns vorstellen, Triathleten für Radrennen zu gewinnen und umgekehrt Radsportler für Triathlonveranstaltungen zu interessieren. Gemeinsame Trainingslager sind ebenfalls geplant. Vom Fahren im Feld bis zu taktischem Verhalten kann vieles gemeinsam trainiert werden“, erläutert Wrolich, der seinen Verband „multisportiver“ machen will. Er kann sich deshalb auch weitere Kooperationen, wie z. B. mit dem Leichtathletikverband vorstellen.
Dass das sportliche Netzwerk im Sportpark Klagenfurt Früchte trägt, kann KTRV- Präsident Christian Tammegger nur bestätigen. „Die tolle Nachwuchsarbeit in den Vereinen und im Leistungszentrum, das im Sportpark Klagenfurt entstanden ist, hat sich bereits sichtbar bemerkbar gemacht“, so Tammegger. 2017 sei eines der erfolgreichsten Jahre für den KTRV gewesen: "Der Kärntner Nachwuchs ist die Nr.1 in der ÖTRV-Medaillenstatistik und daher das erfolgreichste Bundesland", so Tammegger.

Das „Haus des Sports“ – so wird der Sportpark Klagenfurt mittlerweile genannt und als solcher auch angesehen. „In den letzten Jahren haben sich immer mehr Sportvereine und Verbände im Sportpark angesiedelt, wodurch der Sportpark zu einem Sport-Kompetenzpunkt herangereift ist“, sagt Landessportdirektor  Arno Arthofer.
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