20.12.2017, 11:34 Uhr

Präsident Gottfried Miller-Aichholz mit dem „KÄRNTNER LORBEER FÜR EHRENAMTLICHE TÄTIGKEIT“ in Gold mit Brillanten geehrt

LR Beate Prettner, Baron Gottfried Miller-Aichholz und LH Peter Kaiser (Foto: SSV Sponheim)
Klagenfurt am Wörthersee: Viktring |



Im würdigen Rahmen des Spiegelsaales im Gebäude der Kärntner Landesregierung übergab Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser gemeinsam mit Landeshauptmann-Stellvertreterin Dr.in Beate Prettner in einem feierlichen Festakt die Auszeichnung, den Kärntner Lorbeer in Gold mit Brillanten, für die jahrzehntelange Aufbau- und Unterstützungsarbeit des Schützen- und Sportvereines Sponheim Viktring. Dies erfolgte im Beisein seiner Gattin Maja Miller-Aichholz, des ersten Präsidenten des Kärntner Landtages Ing. Reinhard Rohr, des zweiten Präsidenten des Kärntner Landtages Rudolf Schober und des Präsidenten des Landesschulrates Rudolf Altersberger. Im anschließenden, geselligen Gespräch mit Herrn Rudolf Schober erzählte dieser ein paar Anekdoten zum 40 Jahr Jubiläum des SSV Sponheim, 2009 in Viktring, bei dem er als Festredner dem Verein die Ehre erwies.


Ein kurzer Beitrag über den Verein und unseren Präsidenten:
Der in Viktring beheimatete Schützen- und Sportverein Sponheim wurde 1968 mit den fünf Sektionen Eisschießen, Schifahren, Armbrust, Pistole und Jiu-Jitsu von unserem Präsidenten Baron Gottfried von Miller zu Aichholz gegründet. Die Sektionen organisierten viele Events die von den Einwohnern Viktrings und der Umgebung sehr gut angenommen wurden. So wurden Schützenbälle im Gemeindezentrum, Er und Sie Läufe hinter der Schule auf der “Alm“, Turniere im Schnapsen- und Eisstockschießen, Armbrustwettkämpfe, Ausflüge und vieles mehr veranstaltet. Die vier ursprünglichen Sektionen lösten sich aber über die Jahre auf und übrig blieb die Sektion Pistole, die mit ihren derzeit 245 Mitgliedern bis heute sehr aktiv ist.

Vor 48 Jahren, nachdem die sehr sportverständige Viktringer Gutsverwaltung Miller-Aichholz ihren rund 200 Meter oberhalb des Treimischer Teiches im Wald gelegenen aufgelassenen Steinbruch dankenswerterweise zur Errichtung der vereinseigenen Schießsportanlage zur Verfügung stellte, baute sich dort, der von echtem Sportgeist erfüllte und von Idealismus geleitete Kern der Mitglieder in Eigenregie eine zentral gelegene und geradezu schmucke Schießsportanlage, die den Bestimmungen der internationalen Schützenunion entspricht.
Die mit großem Eifer und Leistungswillen ans Werk gehenden Pioniere ebneten den romantischen Steinbruch, der einem felsigen Amphitheater ähnelt, zunächst für die benötigten 25 Meter Distanz ein, errichteten dann 10 feststehende Stände und 1976, nach arbeitsaufwendiger Einleitung des notwendigen Netzanschlusses, eine elektrisch betriebene Wendeanlage mit anfangs 5 und später 10 Wendescheiben. 1980 wurden die Stände und Scheibenanlagen perfektioniert und überdacht, sodass die Schießbewerbe und das Training seither auch bei Schlechtwetter reibungslos durchgeführt werden können. In der Folge kamen zwei überdachte 50m Stände für die, bis heuer als olympischer Bewerb geltende Disziplin, „Freie Pistole“ dazu.

Während der Wintersaison standen den Luftpistolenschützen des Vereins 8 Stände mit automatischen Scheibenzuganlagen und der angrenzende Aufenthaltsraum im Keller der Körnerschule zur Verfügung. 2005 wurden die Sanitäreinrichtungen neu errichtet und ein Küchenbereich für kleine Veranstaltungen geschaffen. In der Folge wurden die alten Scheibenzuganlagen durch sieben elektronische DISAG-Anlagen ersetzt.

Seit 1971 nimmt die Sektion Pistole an Bezirks-, Landes-, Staatsmeisterschaften und Länderkämpfen in Einzel- und Mannschaftsbewerben teil. Im Winterhalbjahr mit der Luftpistole und im Sommerhalbjahr mit der Feuerpistole im Klein- und Großkaliber.
Im Herbst 1998 wurde die Sektion „Gewehr“ gegründet. Voraussetzung hierfür war die Anmietung von zwei Gewehrständen des Schützenvereines Rosental, was nach ausführlichen und zähen Verhandlungen auch gelang. Die erste Videoanlage wurde im Jahr 2000 installiert, eine zweite Anlage folgte im Jahr 2004.

Der Schützen- und Sportverein Sponheim Viktring feierte 2009 das 40 jährige Vereinsbestehen mit einem Preisschießen das am 14. und 15. August 2009 mit 187 Teilnehmern in Viktring stattfand. Als krönender Abschluss der Jubiläumsveranstaltung am 16. August 2009 fand der 2. Kärntner Landesschützentag mit Abordnungen der 43 Vereine des Kärntner Landesschützenverbandes mit ca. 150 Teilnehmern aus ganz Kärnten unter der Federführung unseres Vereines statt. Bei der Festmesse im Stift Viktring wurde mit feierlicher musikalischer Umrahmung die neue Vereinsfahne des SSV Sponheim gesegnet. Die Ehre der Fahnenpatinnen wurde der Gattin unseres Präsidenten, Frau Baronin Maja von Miller zu Aichholz sowie der Sportschützin und Funktionärin Brigitte Langer zu Teil. Anschließend ging es in einem Festzug zum Gemeindezentrum Viktring wo der eigentliche Festakt stattfand. LH Gerhard Dörfler verlieh dem Verein das Kärntner Landeswappen und wies auf die Erfolge und rege Vereinstätigkeit der Schützen hin.

Mit ihren Mitgliedern aller Altersklassen gehören die Sponheimer Pistolenschützen zu einem der an Erfolgen stärksten Vereine des Kärntner Schützenverbandes. Das aktuelle Vereinsgeschehen ist auf der Website www.ssvsponheim.at dokumentiert.

Präsident Gottfried Miller-Aichholz steht als Vereinsgründer und Gönner seit 1969 dem Verein vor und hat als Motor und Initiator vieler Aktivitäten das Geschehen um den und im Verein maßgeblich mitgestaltet. Er stellt auch das Grundstück für die Sportschießstätte Viktring zur Verfügung. Bis vor zwei Jahren war Gottfried Miller-Aichholz bei Schießveranstaltungen des Vereines aktiv. Mit seinen 84 Jahren ließ er es sich auch nicht nehmen an der Siegerehrung der Vereinsmeisterschaft Feuerpistole am 19.9.2017 in Viktring teilzunehmen.














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