02.07.2017, 20:11 Uhr

Wutti und Frodeno siegen beim Ironman! Todesfall sorgt für Schock

Eva Wutti jubelt über den Heimsieg beim Ironman Austria (Foto: Lennart Preiss/Getty Images for Ironman)

Der Wolfsbergerin Eva Wutti gelang der Heimsieg beim Ironman Austria. Favorit Jan Frodeno (D) gewann bei den Herren. Todesfall auf der Radstrecke sorgt für gedrückte Stimmung

KLAGENFURT (stp). Nach dem Ironman in Klagenfurt herrscht gedrückte Stimmung. Auf der 180 Kilometer langen Radstrecke wurde ein 58-jähriger Niederösterreicher im Gemeindegebiet von St. Jakob auf seinem Rad bewusstlos und kam zu Sturz. Der Athlet wurde auf der Radstrecke medizinisch versorgt und anschließend per Hubschrauber in ein Krankenhaus transportiert, wo er schließlich verstarb. "Unsere Gedanken sind bei der Familie und den Freunden des Verstorbenen, denen wir unsere vollste Unterstützung zugesichert haben", heißt es vom Veranstalter.

Heimsieg durch Eva Wutti

Sportlich gesehen endete der Bewerb aus Kärntner Sicht höchst erfreulich. Die Wolfsbergerin Eva Wutti siegte bei ihrem Comeback in der Langdistanz in einer Zeit von 9:06:25 Stunden vor der Britin Corinne Abraham. Nach dem Schwimmen hatte Wutti schon nicht mehr an einen Sieg geglaubt. "Es war mein härtester Tag und das brutalste Rennen, das ich je absolviert habe. An einen Sieg hatte ich eigentlich nie geglaubt. Ich wollte nur mehr nach Hause zu meiner Tochter", so die Triathletin. Auch nach den 180 Kilometern auf dem Fahrrad hatte sie noch einen Rückstand auf die Spitze, ehe sie nach etwa 25 Kilometern zur Führenden Michelle Vesterby, die am Ende Rang 3 belegte, aufschließen konnte.

Frodeno ließ nichts anbrennen

Bei den Herren zeigte der Deutsche Jan Frodeno seine Klasse und sorgte in einer Zeit von 07:57:20 Stunden für einen eindeutigen Start-Ziel-Sieg. "Das Publikum und die Stimmung in Klagenfurt sind Weltklasse. Ich habe mich selten so wohl gefühlt wie hier. Ich werde wiederkommen und den Streckenrekord attackieren," kündigt der Olympiasieger ein Wiedersehen mit der Landeshauptstadt an.

Hinter Frodeno bildete sich eine Verfolgergruppe mit dem jungen Österreicher Paul Ruttmann, der kurzfristig bis auf Rang zwei nach vorne fuhr. Ein Materialdefekt zwang den Oberösterreicher zur vorzeitigen Aufgabe. Mit Respektabstand lief der Spanier Eneko Llanos auf Rang zwei über die Ziellinie gefolgt von Ironman-Urgestein Victor Zyemtsev (UKR). Bester Österreicher wurde Michael Weiss auf Rang 5.

Ergebnisse Ironman Austria

- (3,8 km Schwimmen, 180 km Rad, 42,195 km Laufen)

Top 5 Frauen
1. Eva Wutti (AUT)
2. Corinne Abraham (GB)
3. Michelle Vesterby (DAN)
4. Bianca Steurer (AUT)
5. Kelly Fillnow (USA)

Top 5 Herren
1. Jan Frodeno (GER) 07:57:20 Stunden
2. Eneko Llanos (SPA)
3. Viktor Zyemtsev (UKR)
4. David Plese (SLO)
5. Michael Weiss (AUT)
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