08.03.2016, 14:32 Uhr

Familienfreundlichkeit – alles spricht dafür

BKS Bank-Vorstandsmitglied Dieter Kraßnitzer, Bgm.Herbert Gaggl, Bundesministerin Sophie Karmasin, Landesrat Christian Benger (v.l.) (Foto: Sonya Konitsch)

Familienfreundlichkeit ist als Wirtschafts- und Standortfaktor für Kärnten unerlässlich.

KLAGENFURT. Familien- und Jugendministerin Sophie Karmasin unterstreicht im Rahmen ihres Bundesländertages die Bedeutung von Familienfreundlichkeit für den Wirtschafts-, Lebens- und Zukunftsstandort Kärnten. Welche Relevanz die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Kärnten hat, wurde in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Landesrat Christian Benger und BKS Bank- Vorstandsmitglied Dieter Kraßnitzer thematisiert. Im Zentrum des Engagements zur Steigerung der Familienfreundlichkeit in Kärnten stehen bessere Vernetzung, Freiwilligkeit, sowie die engere Zusammenarbeit von Unternehmen, Gemeinden und Politik.

Von elementarer Bedeutung

„Familienfreundlichkeit ist längst nicht mehr nur eine Frage von sozialem Engagement, sondern von elementarer Bedeutung für den Wirtschafts-, Lebens- und Zukunftsstandort Kärnten“, erklärte Familien- und Jugendministerin Sophie Karmasin.
Die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf spielt für Bundesministerin Karmasin in diesem Zusammenhang eine entscheidende Rolle. „Familienfreundlichkeit ist der Schlüssel für Wachstum und die Zukunftsfähigkeit Österreichs. Aus diesem Grund wurde 2015 die Initiative ‚Unternehmen für Familien‘ ins Leben gerufen, die dazu beitragen soll, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu einer Selbstverständlichkeit zu machen und Österreich bei diesem Thema an die Spitze Europas zu bringen“, so Karmasin. Das Ziel der Initiative ist damit klar definiert - deutliche Akzentsetzung für den Nutzen von Familienfreundlichkeit in der öffentlichen Diskussion. „Wir müssen die theoretischen Erkenntnisse, die wir über den Nutzen von Familienfreundlichkeit in Wirtschaft und Gesellschaft haben, durch Umsetzung gezielter Maßnahmen auf den Boden bringen“, so Karmasin weiter.

Mehr als 190 Partner

Seit Start der Initiative im vergangenen Jahr haben sich österreichweit bereits mehr als 190 Partner aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung angeschlossen. Auch in Kärnten treten namhafte Unternehmen wie die BKS Bank AG, Infineon Technologies Austria AG, das Hilfswerk Kärnten oder die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt für mehr Familienfreundlichkeit ein und leisten dazu einen aktiven Beitrag – freiwillig, aus Überzeugung und unter Einbindung der Mitarbeiter/innen.
Durch „Best Practices“, nationale und internationale Studien, Vernetzung und Austausch soll es zu einer gesteigerten Wahrnehmung des Themas bei Entscheidungsträger/inne/n in Unternehmen und Gemeinden kommen. In weiterer Folge sollen immer mehr familienfreundliche Maßnahmen umgesetzt werden, indem Unternehmen voneinander lernen und bewährte Projekte übernehmen können. Der Beitritt zum Netzwerk „Unternehmen für Familien“ steht allen Unternehmen, Organisationen und Gemeinden offen und ist kostenlos möglich.
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